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Pinneberger Tageblatt

18. Dezember 2017 | 06:23 Uhr

Putten für einen guten Zweck

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Zwölftes Benefizturnier des Inner Wheel Clubs Hamburg und Schenefeld im Golfpark Weidenhof / DaZ-Klassen bekommen Spende

24 Damen bespielten die volle 18-Loch-Tour, sechs begnügten sich mit 9 Loch im Golfpark Weidenhof. Allen 30 ging es um einen guten Zweck, die Förderung der DaZ-Klassen im Kreis Pinneberg, „Deutsch-als-Zweitsprache“ für Migranten, Asylsuchende und Deutschstämmige aus fremdsprachigen Ländern.

Es war bereits das zwölfte Benefizturnier des Inner Wheel Clubs Hamburg und Schenefeld. Club-Vizepräsidentin Rösly Witt hatte ein veritables Empfangskomitee zur Begrüßung der Teilnehmerinnen um sich geschart. Als Jüngste war Witts 30 Monate alte Enkelin Eleanor quietschfidel dabei. „Irgendwann kommt die Kleine bestimmt zu uns, aber neue Mitglieder können wir jetzt schon gebrauchen“, verriet die Vizepräsidentin. Denn sie wollen mehr sein als eine „kleine, elitäre Runde“, wie eine Golfspielerin es augenzwinkernd formulierte. Beitreten kann jede interessierte Frau, jedenfalls seit 2012. Vorher war der Club den Ehefrauen der Rotarier vorbehalten.

Freundschaftliche Geselligkeit, Hilfsbereitschaft und internationale Verständigung sind die wesentlichen Kernpunkte aller Inner Wheel Aktivitäten. So umschrieb Witt das Spektrum der Club-Aktivitäten. Alle drei Aspekte kamen auch diesmal wieder voll zu ihrem Recht. Immer wieder Umarmungen als herzliche Begrüßung. Klönschnack folgte. Besonders gerne am Büfett, das mit leckeren Häppchen so manchen Mund wässrig machte.

Gesellig war auch das Turnier selbst. Denn man trat paarweise an und spielte „Chapman-Vierer“. Dabei haben beide ihren ersten Abschlag vom selben Loch. Am zweiten Loch übernimmt jede den Ball der Mitspielerin. Von da an geht es mit dem besten Ball weiter.

Vier Stunden konnte man so gemeinsam unterwegs sein, denn der Gesamt-Parcours hat eine Länge von acht Kilometern. Vor jedem Loch wurde zudem gewartet, bis die vorige Partie weit genug voraus war, um keine Unfallgefahr zu riskieren. Damit das seine Ordnung hatte, gab es einen Starter.

Manfred Gefcken füllte diesen Posten und fühlte sich inmitten der Damengruppen schon mal als Hahn im Korbe. Und die Hilfsbereitschaft? Dafür stand nicht zuletzt ein ansehnliches Spendenaufkommen für die DaZ-Klassen.


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