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Weihnachtsdorf in Pinneberg : Punsch und Party vor der Drostei

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Budenzauber steigt vom 27. November bis zum 23. Dezember. Pre-Christmas-Party mit Dick und Durstig.

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erstellt am 10.Nov.2017 | 16:15 Uhr

Pinneberg | Bescherung ist für die Pinneberger schon am 27. November. Dann eröffnet wieder das Weihnachtsdorf. Erstmals an einem Montag. Los geht es mit einer kirchlichen Andacht und dem Fassanstich um 18 Uhr. Bis zum 23. Dezember können sich Jung und Alt jeden Tag in Weihnachtsstimmung versetzen lassen.

Gestaltung, Organisation und gastronomischer Betrieb liegen mittlerweile zum sechsten Mal in den Händen der Familie Jens Stacklies, die auch für Hamburg ähnliche Spektakel organisiert. Für die nächsten vier Weihnachtsmärkte in Pinneberg hat sie auch schon zugesagt (unsere Zeitung berichtete).

„Zehn Jahre Weihnachtsdorf in Pinneberg sucht seinesgleichen. Es steht für Atmosphäre“, sagte Bürgermeisterin Urte Steinberg (parteilos) gestern bei der Vorstellung des Programms. Sie wünsche sich, dass viele Besucher aus nah und fern das Weihnachtsdorf für sich entdecken.

Alle Gäste zufriedenstellen und Angebote immer wieder verbessern – das will Stacklies. Weswegen er auch auf Anregungen der Gäste eingeht. Keine Frage: Das Weihnachtsdorf 2017 wird ein Knaller. Glühwein, Punsch und deftige Speisen, ein reichhaltiges Angebot an Gastronomie und Kunsthandwerk dargeboten in 20 rustikalen Weihnachtshütten sowie ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm – so präsentiert sich das Pinneberger Weihnachtsdorf. Neu in diesem Jahr ist das Café La Camionette, ein restaurierter Citroen Lieferwagen, an dem es spezielle Kaffee- und Teespezialitäten gibt. Ein Foodtruck rollt an. Zu den Besonderheiten des Budenzaubers gehört auch das Hüttenkonzept. Die Erdinger Urweisse-Hütt’n hat Kapazitäten für 80 Besucher. „Im vergangenen Jahr haben zahlreiche Vereine dort gefeiert“, sagte Stacklies.

Auch das aus der Gröninger Privatbrauerei stammende süffige „Pinneberger Winterwunder“ wird wieder ausgeschenkt. 2500 Liter sind es diesmal, wie Stacklies Mitarbeiter Sebastian Hoyme verriet. Der kann den Start des Budenzaubers kaum abwarten: „Wir zählen schon die Stunden.“ Außerdem gibt es eine Verkaufshütte der Helene-Lange-Schule. Mit den Einnahmen möchten die Schüler ihre Klassenkasse für Ausflüge aufstocken. Verkauft werden dort selbst gebastelte Produkte. Lehrerin Maja Schwarzbach hatte Stacklies von der Idee überzeugen können.

Weitere Höhepunkte: Am 7. Dezember startet die After Work Party von Alster Radio und für den 20. Dezember ist die Pre-Christmas-Party mit Dick & Durstig in der Erdinger Urweisse-Hütt’n geplant.

Wer das Weihnachtsdorf besucht, tut auch etwas Gutes: Immer montags und mittwochs von 17 bis 19 Uhr steht eine „Charity-Hour“ auf dem Programm. Ein Teil des Verkaufserlöses von jedem ausgeschenkten Becher Glühwein kommt einem guten Zweck zugute. Das Weihnachtsdorf öffnet täglich um 12 Uhr und schließt gegen 21 Uhr. Freitags und sonnabends können Besucher eine Stunde länger auf dem Markt verweilen.

Ein paar Worte noch zum Sicherheitskonzept in Zeiten des Terrors: „Poller werden an den Zufahrten aufgestellt. Nachts gibt es einen Sicherheitsdienst und tagsüber kontrolliert ein ziviler Sicherheitsbeamter“, berichtete Stacklies. Das sei der Sicherheit geschuldet. Der Unternehmer wünscht sich nun, dass die 100 000-Besucher-Marke geknackt wird. „Im letzten Jahr haben wir schon daran gekitzelt.“

 

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