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Sanieren fürs Spielen : Prisdorf investiert bis zu 40.000 Euro in die Spielplätze

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Gemeinsam hatten Vertreter seiner Fraktion sowie der SPD und BBP die fünf Spielplätze der Gemeinde begangen und stellten ihre Wunschliste zusammen.

Prisdorf | „Die Liste bekommt die Verwaltung morgen auf den Tisch, damit sie die Kosten berechnen kann“, sagte der CDU-Fraktionsvorsitzende Matthias Booke nun auf der Sitzung des Umwelt-, Bau- und Wegeausschusses der Gemeinde. Gemeinsam hatten Vertreter seiner Fraktion sowie der SPD und BBP die fünf Spielplätze der Gemeinde begangen und stellten ihre Wunschliste zusammen.

„Irgendwann bekommen wir einen Lorbeerkranz umgehangen, weil wir es so lange nicht geschafft haben, das Spielgerät in Betrieb zu nehmen“, sagte der Ausschussvorsitzende Rolf Schwarz (BBP) mit Blick auf das Wasserspielgerät auf dem Spielplatz am Dickenbusch. In der letzten Ausschusssitzung hatte man Bürgermeister Wilfried Hans (CDU) aufgefordert, Angebote für einen Wasseranschluss mit Trinkwasserqualität einzuholen. Allerdings überstiegen die bisherigen Angebote das festgesetzte Limit von 4000 Euro. „Das ist schwierig in dem Kostenrahmen, denn es kommen noch erhebliche Erhaltungskosten hinzu“, sagte Schwarz. Derzeit würden weitere Gespräche mit den Stadtwerken geführt.

Die größten Investitionen planen die Politiker am Spielplatz am Schnickenfeld. Die bestehende Schaukel soll ersetzt werden. Der marode Kletterturm soll durch ein neues Spielgerät ersetzt werden, das auf die drei mal drei Meter große Sturzfläche passt und bis zu 10  000 Euro kosten soll. „Da muss die Verwaltung uns vorschlagen, was es an Lösungen gibt“, sagte Booke. Zudem sollen Bretter an Spielgeräten ausgetauscht werden. Und die Rutsche braucht neue Farbe.

Der Spielplatz am Feuerlöschteich soll auf Wunsch des Jugend- und Kinderbeirats eher für die ältere Zielgruppe gestaltet werden. Einigkeit herrschte bei den Ausschussmitgliedern, keine offene Feuerstelle einzurichten. Als Alternative soll eine feste Grillstelle sowie eine „Chill-Ecke“ mit Sitzmöglichkeiten entstehen. Die Doppelschaukel soll erneuert werden. Zudem soll die Verwaltung ein Angebot für eine Tischtennisplatte einholen. Die dort aufgestellte Rutsche soll auf den Spielplatz am alten Schulhof verlegt werden. Dort soll eine Bank für die Eltern den Spielbereich aufwerten.

Der Ballfangzaun hinter dem Tor soll vergrößert und zusätzlich Preise für einen Basketballkorb samt 30 Quadratmetern Spielfläche und einen Bouleplatz eingeholt werden. „Ich denke wir bewegen uns im Rahmen von 30.000 Euro“, sagte Schwarz. „Das wäre kein Problem. Wir haben 40.000 Euro in den Haushalt eingestellt. Warten wir mal ab, was es wirklich kostet“, sagte Booke, der den Antrag der CDU-Fraktion auf die Sanierung der Spielplätze gestellt hatte. Finanzieren will er diese über den Verkauf von Baugrundstücken am Roten Platz. Darüber herrscht noch Uneinigkeit zwischen den Fraktionen. Doch eine Entscheidung über die Maßnahme soll erst am 16. März in der Sitzung des Finanzausschusses fallen, wenn alle Preise vorliegen.

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