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Pinneberger Tageblatt

19. September 2017 | 17:34 Uhr

Prioritäten für Tangstedts Zukunft

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

dorfentwicklung Fraktionen einigen sich auf Schwerpunkte / Neuer Flächennutzungsplan steht ganz oben auf der Liste

Das Ortsentwicklungskonzept der Gemeinde Tangstedt ist fertiggestellt (unsere Zeitung berichtete). Doch wie es genau weitergehen soll und was als oberste Priorität gilt war Thema im jüngsten Bau-, Wege- und Umweltausschuss der Gemeinde.

Jede Partei erstellte intern eine Prioritätenliste. „Ein paar Vorhaben können natürlich auch parallel laufen“, erläuterte Matthias Meier (SPD). Für die SPD-Fraktion sei besonders das Netzwerk „Tangstedt für alle“ wichtig. Dies ist eine Art runder Tisch, an dem alle Verbände und Vereine der Gemeinde zusammenkommen und sich austauschen können. Auch ein Geruchsgutachten sei notwendig, um einen Flächennutzungsplan erstellen zu können. Als weiteren Punkt nannte Meier die Umgestaltung des Ortseingangs sowie die Beleuchtung in der Gemeinde. „Wir sollten auch praktische Dinge anpacken für die Bevölkerung“, sagte Meier.

Hermann Ahrens (CDU) stellte für seine Fraktion die Prioritäten vor. An erster Stelle stehe ein Flächennutzungsplan. Auch ein Plan für die Ortsmitte müsse angegangen werden. „Wir haben uns überlegt, dass im Bereich der Schule zur Verkehrsberuhigung die Fahrbahn für eine Verkehrsinsel umgebaut werden könnte“, erklärte Ahrens. Die CDU-Fraktion sehe ebenfalls einen runden Tisch für Verbände und Vereine als wichtig an. „Das fördert auch den Zusammenhalt innerhalb der Gemeinde“, sagte er. An vierter Stelle stehen Wege für Radfahrer und Fußgänger. „Wir müssen Pläne erstellen, wo ein Umbau möglich ist. Viele Wege enden einfach in einer Sackgasse“, sagte Ahrens.

Auch Martin Löchel (FDP) schloss sich den Prioritätenlisten der anderen beiden Fraktionen an. „Den Runden Tisch sehen wir auch als ein wichtiges Element an. Er hat sich bereits etabliert und sollte fortgesetzt werden“, sagte Löchel. Die FDP-Fraktion schlug außerdem einen Dorfkümmerer für die Gemeinde vor. „Von Seiten der Tangstedter gab es eine große Zustimmung. Das sollten wir weiterverfolgen“, so Löchel. Dorfkümmerer sind Ehrenamtliche, die sich für ihr Dorf einsetzen und Projekte entwickeln.

Einstimmig votierten die Ausschussmitglieder dafür, Angebote für die Erstellung eines Flächennutzungsplans einzuholen sowie die Kosten für ein Geruchsgutachten vom Amt Pinnau ermitteln zu lassen. Im Haushalt wurde für einen Flächennutzungsplan bereits für 2017 und 2018 Geld bereitgestellt.

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