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Pinneberger Tageblatt

20. August 2017 | 01:10 Uhr

Preise für Grundstücke stehen fest

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

100 Bewerber für Areal in Borstel-Hohenraden

Die Borstel-Hohenradener Gemeindevertretung hat am Dienstagabend im Feuerwehrunterrichtsraum an der Quickborner Straße entschieden, wie hoch die Kosten für den Kauf eines Grundstücks auf dem Areal zwischen der Dorfstraße im Süden und dem Nedderhulden im Norden („Maacksche Wiese“) sein werden. Für Ein- und Zweifamilienhäuser verlangt die Gemeinde 228 Euro pro Quadratmeter, bei Mehrfamilienhäusern sind es 285 Euro pro Quadratmeter.

Borstel-Hohenradens Bürgermeister Jürgen Rahn (CDU) hofft, dass das B-Planverfahren im Sommer abgeschlossen werden kann. Dann könnten noch in diesem Jahr die ersten Bagger rollen. „Wenn alles optimal läuft, beginnen schon im Herbst die Erschließungsarbeiten“, sagt Rahn.

Im Bereich des Bebauungsplans 10 sollen auf zwei Dritteln der Fläche Ein- und Zweifamilienhäuser entstehen. Vorgesehen sind ungefähr 25 Wohneinheiten. Die Grundstücksgrößen werden unterschiedlich sein, im Durchschnitt aber wohl zwischen 600 und 700 Quadratmetern liegen. Auf dem übrigen Areal sind vier mehrgeschossige Wohneinheiten mit Angeboten für Senioren und „Junges Wohnen“ geplant. Den Bau soll ein Investor realisieren. Die gesamte Fläche ist rund 28 000 Quadratmeter groß und gehört der Gemeinde Borstel-Hohenraden.

Die dürfte keine Probleme haben, die Flächen zu verkaufen. Bereits 100 Bewerber haben Interesse angemeldet. 40 haben bereits die Fragebogen abgegeben, die sie ausfüllen sollten. Rahn betont, dass eine schnelle Veräußerung der Grundstücke aus Sicht der Gemeinde wünschenswert ist. Die kann das Geld dringend gebrauchen, da die finanzielle Situation Borstel-Hohensradens nicht gerade rosig ist.

Trotz allem sei das Ziel nicht unbedingt, einen möglichst hohen Erlös zu erzielen, erklärte der Bürgermeister. Gerade bei Gesprächen mit potentiellen Investoren sei das Konzept des Interessenten genauso wichtig. Der Quadratmeterpreis sei zwar Verhandlungsbasis, könne aber wenn erforderlich ohne Weiteres nach oben oder unten korrigiert werden.

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erstellt am 27.Feb.2014 | 16:41 Uhr

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