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Kulturfest in Pinneberg : Posaunenmusik und Flamenco

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Bei der dritten Auflage der Reihe werden wieder schöne Künste in der Christuskirche dargeboten.

shz.de von
erstellt am 13.Okt.2017 | 16:00 Uhr

Pinneberg | „Was für eine wundervolle Kirche, alle Achtung“, staunt Heike Heusinger und lässt ihren Blick durch das Kirchengebäude der Pinneberger Christuskirche schweifen. Der Auftritt der Flamencotänzerin des Studios „La Cajita“ aus Hamburg ist nur eines von mehreren Highlights des Musik-und Kulturfestes, das für Freitag, 17.    November, in den Räumlichkeiten der Christuskirche, Bahnhofstraße 2, geplant ist. Die Vorbereitungen laufen seit Monaten, jetzt haben die Verantwortlichen das Programm vorgestellt.

Bereits zum dritten Mal laden Kantor Klaus Schöbel und Pastorin Silke Breuninger zu dieser Reihe ein, die mit Musik und Literatur aufwartet. „Kirche mal ganz anders“, sagt Breuninger.

„Das wird kein Konzert, bei dem jeder stumm auf seinem Platz sitzt. Vielmehr gestalten wir diesen Abend als ein offenes Kunstforum“, so Kantor Schöbel. „Wir bieten vielfältige Kunst an “, erläutert er. Musiker, Tänzer, Schauspieler, Autoren und ein Glaskünstler sind vertreten. Die Kontaktaufnahme zwischen Gästen und Künstlern ist mehr als nur erwünscht. Die große, offene Kirchenbühne bietet den Akteuren viel Platz, was besonders dem Posaunenquartett T-Bonebrass sehr gelegen kommen dürfte. „Wir freuen uns sehr , dem Publikum die moderne Seite klassischer Musik zu zeigen“, sagt Justus Reiff von der Gruppe. Das vierköpfige Ensemble eint die Freude an der besonderen Klangwelt der Posaune und hat ein breit gefächertes Repertoire.

Weitere Programmpunkte: Jazzmusik vom Litterscheid-Heinemann-Projekt featuring Nis Kötting, Susanne Brandt liest zum Thema „Wanderungen und Begegnungen“, Andreas Polzin spielt Lieder auf der romantischen Baumhoer-Orgel und Reinhard Wilkens gibt „Poetische Miniaturen“ zum Besten. Jörgen Habedank stellt schöne Glaskunst vor. Für das Catering sorgen drei Flüchtlingsfrauen. „Die Idee dazu ist aus der Zusammenarbeit der Kirchengemeinde mit Flüchtlingen entstanden und sofort auf ein positives Feedback gestoßen“, sagt Breuninger. „Das schmeckt bombastisch. Arabisches Fingerfood aus mütterlicher Küche, einfach perfekt“, schwärmt Reinhard Matthies, der durch den Abend führen wird. Das Musik-und Kulturfest beginnt um 19 Uhr in der Christuskirche an der Bahnhofstraße. Der Eintritt beträgt acht Euro, für Mitglieder des Musik-und Kulturvereins sind es fünf Euro.
 

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