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Mysteriöser Knall in Pinneberg : Polizei findet erste Hinweise

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Wilde Spekulationen, riesiges Medienecho und immer die gleiche Frage: Wieso hat Pinneberg einen Knall?

Pinneberg | Menschen werden aus dem Schlaf gerissen. Die Behörden sind alarmiert. Im Internet wird wild spekuliert. Der ominöse Knall, der Nacht für Nacht Pinneberg erschüttert, sorgt für ein landesweites Medienecho. Bürgermeisterin Urte Steinberg musste mehreren Radiosendern Rede und Antwort stehen. Erklärungen für den ohrenbetäubenden Lärm kann sie noch nicht liefern.

„Wir stehen weiterhin vor einem Rätsel“, so Steinberg, die den Knall auch schon selbst gehört hat. „Aber wir arbeiten an der Aufklärung.“ Daran werkelt auch Matthias Wieske, stellvertretender Revierleiter der Pinneberger Polizei. Er hat herausgefunden, dass ein lautes Geräusch in der Nacht zu Donnerstag auf Bauarbeiten der Deutschen Bahn zurückzuführen ist. „Da ist ein schweres Metallstück auf die Schienen geknallt.“ Wohl eher eine Ausnahme.

Im Bereich der Saarlandstraße habe man Reste von Knallkörpern festgestellt, so Wieske am Freitag. Eine mögliche Erklärung, der auch unsere Leserin Gerda Hippe Glauben schenkt. Sie wohnt in einem Hochhaus an der Saarlandstraße mit Balkon in Richtung Straße: „Das sind bestimmt Jugendliche mit Böllern, ich habe auch schon Raketen gesehen.“ Manch Leser vermuten den Überschallknall unbekannter Militärflugzeuge als Ursache. Eine These, die von anderen in Frage gestellt wird, weil der Lärm jenseits der Stadtgrenze nicht zu hören sei.

Pinnebergs ominöser Knall – derzeit zweifellos das beherrschende Gesprächsthema in der Kreisstadt. Und es darf weiter gerätselt werden.

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erstellt am 21.Sep.2013 | 15:57 Uhr

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