Politiker sollen sich mäßigen

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22. Juni 2018, 11:17 Uhr

Nach wiederholter Kritik der Politik an der Verwaltung melden sich nun die Betroffen zu Wort. „In der Vergangenheit gab es immer wieder Kritik an der Pinneberger Verwaltung. Nach Auffassung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind hierbei auch Unwahrheiten verbreitet worden“, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt. Zuletzt habe ein Ratsmitglied behauptet, dass die Verwaltung schwierig wäre und die Fachbereiche teilweise nicht miteinander, sondern gegeneinander arbeiten würden. „Diese pauschale Aussage kann ich nicht nachvollziehen, da bei der Mehrheit der Kolleginnen und Kollegen der Teamgedanke sehr ausgeprägt ist“, so der Personalratsvorsitzende Stefan Mielke. „Dem kann ich nur zustimmen. Einzelne komplizierte Sachverhalte sollten nicht dazu führen, dass die Verwaltung generell als schwierig bezeichnet wird“, sagt die Büroleiterin und Rathaussprecherin Maren Uschkurat. So etwas würde der Mehrheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht gerecht. Sie nehme die Kolleginnen und Kollegen als sehr hilfsbereit wahr. „Solche Aussagen führen langfristig zur Demotivation der Mitarbeiter.“ Der Personalratsvorsitzende geht noch weiter und bezeichnet solche Aussagen als Rufschädigung, die bei der Akquisition neuer Mitarbeiter hinderlich seien. Die politischen Vertreter werden von der Verwalung gebeten, künftig sorgsamer mit ihren Äußerungen zu sein und nicht zu vergessen, dass sich hinter dem Begriff Verwaltung Menschen verbergen.

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