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Quickborn : Politik will runden Tisch zu Integration

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Allerdings ist sich der Ausschuss noch uneinig über die Terminfindung.

Quickborn | Ein Runder Tisch zum Thema Integration von Flüchtlingen in Quickborn muss her, darüber war sich der Ausschuss für Kinder, Jugend und Soziales am Dienstagabend einig. Aktuell leben 220 Flüchtlinge in Quickborn. Damit machen die Asylbewerber etwas mehr als ein Prozent der Bevölkerung aus. Bis Ende des Jahres geht Volker Dentzin, Fachbereichsleiter für Einwohnerangelegenheiten, von 60 bis 80 weiteren Flüchtlingen aus.

Wie schnell ein Treffen von ehrenamtlichen Helfern, Vereinen, Politik und Verwaltung umsetzbar ist, sorgte für Diskussionen zwischen den Fraktionen. Ausschussvorsitzende Annabell Krämer (FDP) wollte so schnell wie möglich anfangen zu arbeiten. „Ich möchte nicht, dass wir in Quickborn eine kippende Stimmung bekommen“, sagte sie. André Schuller (CDU) stimmte der Dringlichkeit des Themas zu, wollte jedoch zunächst beraten: „Es ist sinnvoll, dass wir es mit in die Fraktionen nehmen und dann für Januar einen Termin finden.“ Astrid Huemke (SPD) warnte davor, das Thema über das Knie zu brechen. „Wir müssen etwas tun, aber nicht im Galopp“, sagte sie .

Ein weiteres Problem, das Christian Rohde vom Diakonischen Werk ansprach, sei der steigende Bedarf bei der Beratung für Flüchtlinge. Rohde riet dem Ausschuss, darüber nachzudenken, die Stelle der Beratung für ausländische Flüchtlinge in eine volle Stelle umzuwandeln. Ob die Stelle erweitert wird und wie das geschieht, soll während der nächsten Ausschusssitzung am Dienstag, 24. November, entschieden werden.

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erstellt am 05.Nov.2015 | 12:15 Uhr

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