Kuscheltier-Cup : Plüschtiere waren der Hauptgewinn

Die Teams kämpften am Wochenende in Borstel-Hohenraden um den „Kuscheltier-Cup“ im Beachvolleyball.
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Die Teams kämpften am Wochenende in Borstel-Hohenraden um den „Kuscheltier-Cup“ im Beachvolleyball.

16. Kuscheltier-Cup in Borstel-Hohenraden

shz.de von
04. Juli 2018, 16:00 Uhr

„Wir haben nur einmal gewonnen in 16 Jahren. Heute werden wir es nicht mehr tun“, stellte Jan Ivo Springborn fest. Aber traurig wirkte er nicht, denn die eigentlichen Trophäen des Wettbewerbs wurden anders verteilt: Die letztplatzierte Mannschaft durfte sich unter den ausgestellten Plüschfiguren als erste ihren Gewinn aussuchen. Und die Sieger mussten mit einem schnöden Pokal vorlieb nehmen.


14 Mannschaften traten beim Fun-Turnier an

Der „Kuscheltier-Cup“ in Borstel-Hohenraden ist als offenes Fun-Turnier ausgelegt. Gespielt wurde Beachvolleyball in gemischten Mannschaften, pro Team standen zwei Frauen und zwei Männer im Sand. 14 Mannschaften bedeuteten bei der 16. Auflage des Cups einen Teilnehmerrekord. Aus Hamburg, Norderstedt, Ahrensburg, Hetlingen, Uetersen, Barmstedt und Prisdorf waren sie angereist, einige übernachteten in der Sporthalle oder in Zelten. „Das Dorf“ für die Einheimischen, „Netzfischer“, „Wahnsinn siegt“ oder „Old Schmetterhand“: Schon die Namen der Mannschaften machten deutlich, dass der Spaß im Vordergrund stand. „Gestern ging es bis um eins“, erzählte Jan Ivo Springborn und meinte damit nicht den Spielbetrieb.

Springborn gehörte zu den Gastgebern, der Volleyballsparte des TuS Borstel-Hohenraden. Befreundete Sportvereine oder auch Freundesrunden stellten die anderen Teams. Einige waren mit den gewonnenen Kuscheltieren der Vorjahre als Glücksbringer angereist. Andere hatten Pavillons mitgebracht, die sich beim prallen Sonnenschein als segensreiche Schattenspender erwiesen.

Eine Gruppe von 15 einheimischen Helfern kümmerte sich um die Organisation des zweitägigen Turniers und das Mittagessen vom Grill, Schiedsrichter und Punktezähler stellten alle Mannschaften reihum. Und natürlich waren auch Schlachtenbummler dabei, die ihre Teams trotz der Hitze ausdauernd anfeuerten. Die Stimmung entspannt, die Spielfreude groß, das Ambiente unkompliziert, so präsentierte sich das Geschehen auf und neben den beiden Beachvolleyball-Feldern des Dorfes. Auf dem Rasen neben der Sandfläche fanden sich immer wieder Runden zusammen, in denen der Volleyball zwischen den Spielern durch die Luft flog. Am Ende siegten „Lächeln und Winken“ aus Halstenbek. Den zweiten Platz errang „Gönn dir“ aus Hamburg, auf dem dritten landeten die „Netzfischer“ aus Prisdorf.

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