Pleite und Schock für HT-Frauen: „Das haben wir nicht verkraftet“

Bittere Diagnose: Kirstin Burchardt (HT) erlitt einen Kreuzbandriss.
Bittere Diagnose: Kirstin Burchardt (HT) erlitt einen Kreuzbandriss.

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13. November 2013, 16:00 Uhr

Erste Saisonniederlage für die Landesliga-Handballerinnen der Halstenbeker TS – und ein Schock dazu. Beim 20:23 (10:13) gegen den TSV Uetersen verloren die Schützlinge von Mirco Demel nicht nur die Partie, sondern auch Kirstin Burchardt noch in der ersten Hälfte mit einem Kreuzbandriss nach einem normalen Zweikampf. Burchardt – im Hauptberuf Polizistin – wird operiert und fällt auf jeden Fall bis Saisonende aus. „Das hat mein Team nicht verkraftet“, so Demel, der allerdings die Niederlage nicht nur auf die Verletzung schieben wollte: „Wir hatten einen schlechten Tag, wenig getroffen und letztlich verdient verloren.“ Und so setzte das TSV-Team um Trainer Ralf Gothe endlich das ersehnte Zeichen. „Wir können es doch“, so Gothe, nicht ohne sein Bedauern über die Verletzung Buchardts zu äußern.

Ebenfalls einen Befreiungsschlag setzte der TSV Ellerbek II beim 35:20 (15:8) gegen das Elmshorner HT II. „Wir hoffen, dass der Knoten jetzt geplatz ist“, so Co-Trainerin Cornelia Wedding. Eine unglückliche Niederlage kassierte der Rellinger TV beim 18:20 (8:12) gegen den Buxtehuder SV II, nachdem das Team noch 16:14 (48.) geführt hatte. Ebenso unglücklich verlor Aufsteiger HSG Pinnau mit 16:17 (8:7) gegen den Hamburger SV. Trainer David Amil ist langsam verzweifelt: „Wir müssen endlich einmal punkten, wenn wir den großen Coup Klassenerhalt realisieren wollen.“ Weiter abwärts geht es mit dem Moorreger SV, der bei der SG Niendorf/Wandsetal III beim 18:30 (8:17) fürchterlich unter die Räder kam – und damit endgültig im Abstiegskampf angekommen ist.

In der Parallelstaffel besiegt der TSV Ellerbek III die HG Norderstedt II mit 19:17 (11:6) und rangiert solide mit 10:6 Punkten als Aufsteiger im oberen Mittelfeld der Tabelle.

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