zur Navigation springen

Realschule Halstenbek : Platz schaffen für neue Wohnungen

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Der Abriss der Realschule im Ortskern beginnt. Spätestens im Mai soll der Grundstein für den neuen Gebäudekomplex gelegt werden.

Halstenbek | Das milde Winterwetter spielt dem gnadenlosen „Knabbern“ des Abrissbaggers an der alten Halstenbeker Realschule in die Hände: Mit buddhistischer Gelassenheit wird der verwaiste Komplex zurzeit dem Erdboden gleichgemacht. Denn an der Feldstraße ist Großes geplant: ein Wohn- und Geschäftskomplex in vier Teilen, der das künftige Gesicht des Halstenbeker Ortskerns entscheidend mitprägen wird.

Björn W. Thun, der Chef der TTS Projektgesellschaft aus Elmshorn, ist die treibende Kraft hinter dieser Millionen-Investition. Sind die Trümmer beseitigt, geht es ans Eingemachte. Die Ausschachtung für die Tiefgarage ist der erste Schritt. Ziel der Fertigstellung: voraussichtlich im März. Offizielle Grundsteinlegung: im April/Mai.

Der Zeitplan ist straff: In 18 Monaten sollen die Gebäude mit 29 Eigentumswohnungen bezugsfertig sein. Wie schon beim Abriss des legendären „Knick-Ei“ gegenüber müssen sich die Anwohner in Geduld üben: Baulärm und Baufahrzeuge beherrschen den Alltag. Entsprechend reagiert die Verwaltung: Tempo 10 auf der Feldstraße, der Baustellenverkehr wird über Feldstraße und Hartkirchener Chaussee geführt, die Einbahnstraßenregelung ist im letzten Abschnitt der Feldstraße aufgehoben.

Vier der fünf Baufelder auf dem 6000 Quadratmeter großen Areal zwischen Gustav- und Feldstraße sollen zunächst bebaut werden. Im ersten Bauabschnitt entstehen laut Thun drei Wohnhäuser mit insgesamt 29 überwiegend Zwei-, Zweieinhalb- und Drei-Zimmer-Wohnungen inklusive Fahrstühlen – 65 bis 100 Quadratmeter groß. Zwei Vier-Zimmer-Wohnungen mit etwa 114 Quadratmetern werden zudem angeboten. Zu guter Letzt ist ein Dienstleistungs- und Geschäftsgebäude – für Büros und Praxen – geplant. 22 der 29 Wohnungen sind laut Thun reserviert.

Zum Gesamtplan gehört ebenfalls dazu, eine durchgängige Fuß- und Radwegeverbindung vom Bahnhof zum Rathausplatz zu realisieren.

Karte
zur Startseite

von
erstellt am 18.Feb.2014 | 16:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen