Weihnachtsmarkt in Halstenbek : Plätzchen und Papierbanderolen

Auch der Weihnachtsmann durfte auf dem Markt in Halstenbek nicht fehlen.
Auch der Weihnachtsmann durfte auf dem Markt in Halstenbek nicht fehlen.

19. Weihnachtsmarkt in Halstenbek ist erneut Besuchermagnet. 56 Aussteller präsentieren Handwerkskunst und soziale Projekte.

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01. Dezember 2014, 14:00 Uhr

Pinneberg | In den Morgenstunden konnten die Besucher am Wochenende noch entspannt über den 19. Weihnachtsmarkt in Halstenbek schlendern. Doch nachmittags änderte sich das schlagartig. „Sobald die Dämmerung einsetzt, geht nichts mehr“, stellte Organisatorin Madlen Biermann fest. Die Besucher hätten sich dann durch die Gänge geschoben. „Da musste man halt Geduld haben“, so die Verwaltungsfachangestellte.

56 Stände waren in und vor dem Rathaus aufgebaut worden. Erstmals mehr draußen als in den Räumen der Stadtverwaltung. „Das ist bisher noch nie vorgekommen“, sagte Biermann. An 26 Ständen wurden Schmuck, Imkerprodukte, Weihnachtsdekoration und Wollmützen präsentiert. Draußen wurden vor allem Glühwein, Süßigkeiten oder Stockbrot angeboten – oft organisiert von Vereinen und Verbänden. „Insgesamt zehn Vereine und Organisationen präsentieren sich in diesem Jahr auf dem Weihnachtsmarkt“, sagte Biermann.

Janne (6), Mette (6) und Julika(9) hatten sich für eine Schicht am Stand des Schulvereins Bickbargen gemeldet und verkauften fleißig Plätzchen. Über 200 Sorten hatten die Kinder gebacken. „Von dem Geld kaufen wir tolle Sachen für die Schule“, sagte die neunjährige Julika.

Ungewöhnlich war das Angebot am Stand des Halstenbeker Jugendbeirats. Dort standen Marie Dawideit, Kaja Preuss und Malin Back an der Popcornmaschine, kochten Kakao und schmierten und belegten Sandwiches. Die Einnahmen aus dem Verkauf sollen dem Jugendzentrum JubA23 zu Gute kommen, um einen Unterstand am neuen Jugendplatz zu finanzieren. „Es gab bereits eine große Spende. Aber da noch einige hundert Euro fehlen, versuchen wir, das Geld hier einzuspielen“, erläuterte Kaja Preuss, weshalb die drei das Wochenende in der kalten Verkaufshütte verbrachten.

Gleichermaßen gefragt bei Kindern und Erwachsenen waren die Feuerstellen, die die Pfadfinder auf dem Platz aufgebaut hatten. Während die Kinder ihr Stockbrot zubereiteten, wärmten sich die Erwachsenen an den Flammen. „Wir haben eine sehr angenehme Atmosphäre“, bilanzierte Biermann. Wie viele Besucher genau nach Halstenbek kamen, konnte sie nicht beziffern. „Die Feuerwehr war sich aber sicher, dass es mehr waren als im Vorjahr.“

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