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TV-Koch-Show „The Taste“ : Pinnebergerin kocht für Tim Mälzer

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Die gebürtige Pinnebergerin Gabriele Schmidt-Tukay nimmt an der TV-Koch-Show teil. In der Jury sitzt noch ein Pinneberger: Tim Mälzer

Pinneberg | Orangefarbene Zitronen, orientalische Gewürze, Seeigel zum Auslöffeln auf dem Friedhof: Gabriele „Gabi“ Schmidt-Tukay liebt kulinarische Köstlichkeiten aus aller Welt und mag’s auch mal skurril. In der zweiten Staffel von „The Taste“ beweist die Foodproducerin – sie entwirft Rezepte für eine Frauenzeitschrift – ihr Geschick. Bei „The Taste“ werden die Teilnehmer ähnlich wie bei der Casting-Show „The Voice“, wo nur die Stimme zählt, rein nach dem Geschmack ihres Essens bewertet. Heute Abend um 20.15 Uhr ist die gebürtige Pinnebergerin das erste Mal in dem Format von Sat.1 zu sehen und traut sich dort an die TV-Töpfe. Aus gutem Grund: „Schon als ich drei Jahre alt war, habe ich meinen Eltern begeistert das Frühstück ans Bett gebracht“, so die 55-Jährige.

Vor Ausstrahlung verrät sie: „Es haben sich gleich mehrere von den Coaches für mich entschieden, ich konnte dann einen auswählen.“ Als Coaches und gleichzeitig als Juroren der Sendung arbeiten Frank Rosin, Lea Linster, Alexander Herrmann und – ein weiterer Pinneberger – Tim Mälzer.

Schmidt-Tukay hat bis zu ihrem 24. Lebensjahr in Pinneberg am Damm gelebt. Das Kochen liege in der Familie: „Meine oberschlesische Großmutter Hedl ist mein Vorbild – ihre Sahne-Wirtschaftswunder-Soßen waren legendär.“ Mittlerweile wohnt Schmidt-Tukay mit ihrem Mann und drei Söhnen in Blankenese. „Meine Eltern leben immer noch in Pinneberg“, sagt sie. Ihre Mutter Helga Tukay ist in Pinneberg als Künstlerin aktiv. „Gerade vergangenes Wochenende war ich zu Besuch“, sagt Schmidt-Tukay. Da ergatterte sie auf einem Flohmarkt in Rellingen eine „uralte Brotschneidemaschine“. Die 55-Jährige liebt Floh- und Wochenmärkte. „Andere Leute shoppen Klamotten, ich gehe auf die Märkte und lasse mich inspirieren“, berichtet sie. Weil die gelernte Redakteurin neben ihrer Tätigkeit als Foodproducerin auch für ein Reiseunternehmen arbeitet, bereiste sie bereits die ganze Welt. „In Griechenland habe ich zum Beispiel einmal mit einem Friedhofswächter Seeigel auf dem Friedhof ausgelöffelt“, erinnert sie sich. Und sie nutzt die Reisen, um auf den Märkten zu stöbern. So war sie zum Beispiel in Usbekistan, Italien, Chile und Spanien untergwegs. In Hamburg gefalle der Flottbekerin der Isemarkt am besten.

Labskaus  als Lieblingsgericht

„Meine Regale sind voll mit Kochbüchern, aber mehr als Bilderbücher“, so Schmidt-Tukay. „Ich bin mir sicher, dass die Profiköche ihre geheimen Tricks sowieso nicht darin verraten.“ Und was kocht sie selbst gern? Das muss gar nicht immer so außergewöhnlich sein. „Mein Lieblingsgericht ist Labskaus“, so die 55-jährige. Und „Labskaus à la Gabi“, das habe auch schon einmal Alfons Schuhbeck sprachlos gemacht während der Koch-Arena. Denn die Hamburgerin ist Koch-Show-erprobt. The Taste ist bereits die fünfte Kochsendung, an der Schmidt–Tukay teilnimmt. Bei „Das perfekte Dinner“, der „Küchenschlacht“ und „Unter Volldampf“ konnte sie als Gewinnerin nach Hause gehen. „Zu The Taste haben meine drei Söhne mich angemeldet“, sagt sie.

Die Juroren Alexander Herrmann (v. l.), Tim Mälzer, Lea Linster und Frank Rosin.
Die Juroren Alexander Herrmann (v. l.), Tim Mälzer, Lea Linster und Frank Rosin. Foto: SAT.1/Oliver S.
 

Heute Abend versucht sie die Promi-Köche mit „Kabeljau mit Petersilieninfusion auf Maispoularden und Kartoffelpürree und Haselnusssoße mit gerösteter Fischhaut und einem frittierten Petersielienblättchen“ zu überzeugen. Für ihr Gericht ließ sie sich von Christian Rach beraten. „Wir sind befreundet.“ Und falls sie am Ende das Preisgeld in Höhe von 50.000 Euro erkocht? „Dann würde ich meinen vier Kerlen die Welt zeigen“, sagt sie.

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erstellt am 15.Okt.2014 | 14:00 Uhr

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