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Pinneberger Tageblatt

21. Oktober 2017 | 23:58 Uhr

Pinneberger ziehen an einem Strang

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Rettungsaktion 15. Kleinkunstfestival steht nichts mehr im Weg / Sparkasse, Tageblatt und weitere Investoren sponsern Spektakel

von
erstellt am 16.Mai.2017 | 16:30 Uhr

Wenn alle an einem Strang ziehen, kann viel erreicht werden: Dem 15.    Kleinkunstfestival steht nun nichts mehr im Weg. Die Sparkasse Südholstein, das Pinneberger Tageblatt sowie weitere Investoren und Bürger sponsern das traditionelle Straßenfest – die Rettungsaktion war erfolgreich.

„Das Kleinkunstfestival ist den Pinnebergern eine Menge wert“, fasste es gestern Stadtmanager Dirk Matthiessen in Meusel’s Landdrostei zusammen. Dorthin hatte er die Hauptsponsoren eingeladen. Matthiessen war es auch, der im Januar Alarm geschlagen hatte. Im etwa 30  000 Euro großen Veranstaltungsetat für das Festival tat sich eine große Lücke auf, weil sich Sponsoren zurückgezogen hatten. Das zweitägige Fest stand auf der Kippe. Im Februar sprang dann die Sparkasse Südholstein ein, um der Hamburger Agentur Bergmann, die das Programm für das Festival zusammenstellt, Planungssicherheit zu geben. Verbunden mit der Auflage an das Stadtmarketing, weitere Sponsoren zu finden.

„Wir wollten Sicherheit in die Verhandlungen bringen“, sagte gestern Andreas Grenz, Direktor bei der Sparkasse Südholstein. Dass sich nun eine ganze Gruppe gefunden habe, darüber freute er sich. „Das Kleinkunstfestival ist hochwertig und hat Strahlkraft“, sagte er.

So sieht es auch Bernd Hansen, Mitinhaber von Arens & Stitz Haustechnik. „Das Kleinkunstfestival findet großen Anklang. Es wäre schade, wenn es eingestellt würde. Pinneberg ist es wert, dass man dafür etwas tut.“

Immobilienmakler Florian von Stosch macht sein Statement für sein Engagement kurz und bündig. „Es ist doch selbstverständlich, wenn man hier lebt und wohnt“, sagte er. Wenn man als Geschäftsmann nicht einsteige, könne eine Stadt nicht leben.

Das Kunstfestival habe etwas mit Kreativität zu tun. „Das ist in unserem Beruf nicht anders“, sagte Rechtsanwalt Boris Reski von Mallick, Reski und Partner. „Gemeinsam möchten wir den Wirtschaftsstandort nach vorne bringen.“

Steuerberater Marko Bodenstein erinnerte daran, dass seine Kanzlei an der Pinneberger Rabenstraße in der Silvesternacht 2015/2016 abgebrannt sei. Jetzt steht das neue Gebäude wieder an derselben Stelle. „Wir haben viel Unterstützung bekommen. Wir wollen deswegen etwas zurückgeben. Das ist jetzt eine gute Möglichkeit“, so der Sponsor.

Marco Steinke, Leiter der Anzeigenabteilung des A.        Beig-Verlags und neuer stellvertretender Vorsitzender des Stadtmarketings, freute sich, dass das Pinneberger Tageblatt jetzt Sponsor für das Festival ist. „Es ist bemerkenswert, dass sich kurzfristig so viele Menschen gefunden haben, die sich beteiligen. Es ist eine Veranstaltung für Pinneberg.“ Auch das Modehaus Glindmeyer gehört zu den Hauptsponsoren. Ein Vertreter des Geschäfts konnte gestern indes nicht an dem Pressegespräch teilnehmen.

Matthiessen erinnerte daran, dass viele Pinneberger Geschäftsleute mitgezogen hätten und Spendendosen in ihren Läden aufgestellt haben. „Die Aktion läuft weiter“, betonte er. Es dürfen sich auch noch weitere Sponsoren melden.

Die Sparkasse Südholstein als auch Steinke ließen durchblicken, dass sie das Kleinkunstfestival auch in den nächsten Jahren unterstützen wollen. „Es ist noch nicht zu Ende“, so Steinke.

Dank aller engagierten Sponsoren werden Straßenkünstler aus der ganzen Welt am Sonnabend und Sonntag, 10. und 11. Juni, in der Pinneberger Innenstadt auftreten. Das komplette Programm wird am 2. Juni in unserer Zeitung vorgestellt.

„Wir stellen uns beim Kleinkunstfestival neu auf. Wir wollen noch mehr die Marke Pinneberg in den Vordergrund stellen. Es wird den ein oder anderen neuen Aspekt geben“, verriet der Stadtmanager – unter anderem ein attraktives Gewinnspiel unserer Zeitung.

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