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Johannes-Brahms-Schule : Pinneberger in Panama

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

16 Schüler sind in Mittelamerika angekommen. Der Aufenthalt wurde von Lehrer Harry Hansen organisiert.

Bereits zum achten Mal sind Schüler der Johannes-Brahms-Schule (JBS) unterwegs in Mittelamerika. Am Dienstag, 1. Oktober, starteten die 16- bis 19-jährigen JBSler ihre fast vierwöchige Reise. Erfahrener Reiseleiter und Organisator ist wie immer Harry Hansen. Der Amerikaner unterrichtet an der JBS. In den 1960er Jahren arbeitete er jedoch auch für zwei Jahre an einer Schule in Panama. Die alten Kontakte lässt Hansen heute spielen, um seinen Schülern einen außergewöhnlichen Sprachurlaub zu ermöglichen. Begleitet werden die 16 Jugendlichen auch von Maureen Syring. Sie unterrichtet neben Englisch und Französisch auch Spanisch an der JBS.

Seit dem vergangenen Freitag sind die Schüler im 15 000-Einwohner-Ort Las Tablas angekommen, wo sie bei Gastfamilien wohnen werden. „Der erste Kulturschock ist überwunden“, berichtet Schülerin Tomke Loose. Die Panamaer hätten die Gäste aus Pinneberg mit viel Herzlichkeit und Offenheit aufgenommen.

Als die Jugendlichen in Las Tablas ankamen, lag bereits eine ereignisreiche Reise hinter ihnen. Fast 24 Stunden waren die Pinneberger mit dem Flugzeug nach Panama City unterwegs gewesen – Mitschüler Osman sogar etwas länger. Er musste sich beim Zwischenstopp in Houston mit den Tücken der US-amerikanischen Sicherheitsbestimmungen auseinandersetzen. Die Befragung durch Grenzpolizisten dauerte so lange, das Osman seinen Anschlussflug nach Mittelamerika verpasste – er erreichte das dortige Hotel der JBS-Delegation daher mit einigen Stunden Verspätung. In den folgenden Tagen besichtigten die Jugendlichen die Hauptstadt des mittelamerikanischen Staates und natürlich den Panama-Kanal, die künstliche Wasserstraße, die Atlantik und Pazifik miteinander verbindet.

In Las Tablas stehen nun jeden Tag zwei Stunden Spanischunterricht auf dem Programm. Die Pinneberger werden in den kommenden Wochen die Umgebung kennenlernen, aber auch Waisen- und Krankenhäuser besuchen – eine feste Institution bei den Panamareisen mit Harry Hansen, der möchte, dass seine Schüler sich auch mit den Schattenseiten des Landes auseinandersetzen.

In den vergangenen Jahren sammelten die Jugendlichen vorher Sachspenden, nahmen Fußbälle, Tennisschläger und Schreibartikel mit über den großen Teich. Auch in diesem Jahr erfreuten sich Lesebrillen aus Deutschland großer Beliebtheit. Tomke ist jedenfalls jetzt schon klar: „Das wird ein Abenteuer, dass keine von uns so schnell wieder vergessen wird.“

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erstellt am 10.Okt.2013 | 16:00 Uhr

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