Erlebnisweihnacht : Pinneberger Eltern und Kinder werkeln im Team

Das Lebkuchenhaus selbst gebastelt: Stolz präsentierten die Kleinen ihre phantasievollen Werke.
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Das Lebkuchenhaus selbst gebastelt: Stolz präsentierten die Kleinen ihre phantasievollen Werke.

Mehrere Tausend Besucher nutzen Angebot zum gemeinsamen Werkeln und Basteln auf dem Bauspielplatz.

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18. Dezember 2017, 13:00 Uhr

Pinneberg | Es wurde gehämmert, gesägt, geklebt und gebastelt auf dem Bauspielplatz. An sechs Ständen konnten Kinder und Eltern bei der „Erlebnisweihnacht“ der Kita Waldstraße gemeinsam werkeln und basteln. Eulen, Zuckerstangen, eigene Kerzen und Holzscheiben mit eingebranntem Muster wurden gefertigt. Mehrere Tausend Besucher begeisterte das Konzept, das in diesem Jahr bereits zum elften Mal auf dem Bauspielplatz umgesetzt wurde.

„Die Idee war immer, die Eltern zu motivieren, etwas mit ihren Kindern zu erstellen. Das ist voll aufgegangen“, sagte Organisatorin und Projektleiterin Gerlind Baumert. Die verschiedenen Grundelemente werden jährlich von den Mitarbeitern der Lebenshilfe gefertigt. „Das sind echte Massen, die hier an zwei Tagen verarbeitet werden“, erläuterte Baumert. Zusammenbauen mussten die Besucher die Weihnachtdeko selbst.

„Es ist ganz ruhig und besinnlich, obwohl hier so viel Trubel ist“, stellte Baumert zufrieden fest. Auch wenn überall gewerkelt und vor allem mit Inbrunst gehämmert wurde, blieb die Gesamtatmosphäre ruhig und entspannt. „Alle sind beschäftigt und konzentriert. Dadurch ist es hier einfach nicht hektisch“, sagte Baumert.

Dennis Brunke und Elina (5) werkelten gemeinsam.
Bastian Fröhlig
Dennis Brunke und Elina (5) werkelten gemeinsam.
 

Etwa 2000 Besucher kamen laut Baumerts Schätzung am Samstag, am Sonntag sogar noch einige mehr. „Das Wetter hat uns natürlich in die Karten gespielt. Bei Regen kommen einfach weniger“, erläuterte Baumert. Einen Wunsch für die Zukunft habe sie allerdings: „Ich würde es gern mal im Schnee erleben. Das ist bestimmt schön. Wobei warm hätte auch was“, so die Organisatorin.

Doch wurde nicht nur gewerktelt, sondern auch entspannt – vor allem im Märchenzelt, in dem Ina Zoschke vor allem Grimmsche Erzählungen vortrug. Und an den zahlreichen Lagerfeuern konnten sich die Besucher nicht nur aufwärmen, sondern ihr eigenes Stockbrot zubereiten. „Für viele ist es mittlerweile Tradition, sich hier auf Weihnachten einzustimmen“, bilanzierte Baumert nach zwei ereignisreichen Tagen.

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