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igs-Bilanz : „Pinneberger Baumschulland war ein Erfolg“

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Die Internationale Gartenschau (igs) auf der Elbinsel Wilhelmsburg erfüllte für die Stadt Hamburg nicht die Erwartungen. Doch für das "Pinneberger Baumschulland" war sie ein Erfolg, sagt Frank Schoppa vom Landesverband Schleswig-Holstein im Bund deutscher Baumschulen (BdB).

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erstellt am 13.Okt.2013 | 18:00 Uhr

Für die Stadt Hamburg war die gestern zu Ende gegangene Internationale Gartenschau (igs) auf der Elbinsel Wilhelmsburg ein finanzielles Fiasko: Die erhoffte Zahl an Gästen blieb aus, die Metropole wird auf wohl auf 37 Millionen Euro sitzen bleiben. Eine ganz andere Bilanz zieht hingegen der Landesverband Schleswig-Holstein im Bund deutscher Baumschulen (BdB): Das Pinneberger Baumschulland war „rundum ein toller Erfolg“, sagte Geschäftsführer Frank Schoppa. Es sei dem BdB gelungen, mit der Etablierung als „Regionalmarke“ und mit der Vorbereitung der Fördervereinsgründung „Kulturlandschaften Pinneberger Baumschulland“ mit dem Ziel, Gartenkultur, Naherholung und Tourismus in der Region zu fördern, zu beginnen.

Das „Baumschulland“ wurde im Auftrag des Kreises Pinneberg vom BdB im Rahmen der „Lebendigen Kulturlandschaften“ auf dem igs-Areal realisiert. Dafür erhielt der Verband 93 000 Euro Personalkostenzuschuss. Zirka 250 000 Euro warb das Regionalmanagement seit Oktober 2011 für Konzeption, Aufbau, Umsetzung und Rückbau der Ausstellung ein, zum Beispiel für Planzung, Pflege und Logistik. So entstand eine Baumschulregion in einem Miniaturformat, das mehreren tausend Menschen einen Einblick in die Arbeit, die Produktbreite und die Kulturtechniken der Pinneberger Baumschulbetriebe vermittelte. Zudem wurde die Ausstellung künstlerisch begleitet, wie beispielsweise mit dem „Gips-Baum-Menschen“-Projekt und mit Hinweisen auf die besondere Gartenkultur des Kreises Pinneberg, so auf das Rosarium in Uetersen und den Rosengarten in Pinneberg. Auch das Deutsche Baumschulmuseum war unter anderem mit alten Baumschulmaschinen der vergangenen Jahrzehnte vertreten.

Doch auch wenn ab heute das 2100 Quadratmeter große Gelände geschlossen ist, soll die Arbeit der Regionalmanagerinnen Heike Meyer-Schoppa und Martina Schneekloth auch künftig weiter wirken: Viele der zirka 8000 ausgestellten Gehölze werden das Umfeld gemeinnütziger Einrichtungen im Kreis Pinneberg zieren.

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