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Pinneberger Tageblatt

23. August 2017 | 17:33 Uhr

Pinneberg wird Hockey-Hochburg

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

VfL hat Bauantrag eingereicht / Kunstrasenplatz soll im südwestlichen Bereich des Sport- und Erholungsgebiets An der Raa entstehen

Aufbruchstimmung in der Hockeyabteilung des VfL Pinneberg: Der eigene Kunstrasenplatz ist endlich in Sicht. „Wir werden so schnell bauen, wie es das Genehmigungsverfahren zulässt“, sagt Abteilungsleiter Frank Laurich. Der Bauantrag wurde schon eingereicht. Mehrere Platzbauer waren bereits am ausgewählten Standort in der Straße An der Raa, um das Gelände zu besichtigen. Parallel werden Finanzierungsgespräche mit den Banken konkretisiert.

Der Platz soll auf einer Rasenfläche im südwestlichen Bereich des Sport- und Erholungsgebiets An der Raa entstehen. Die Fläche wird derzeit vom Sportclub Pinneberg als Jugendtrainingsplatz genutzt. Die Baukosten von bis zu 270 000 Euro will der Verein mit der Hilfe von Sponsoren stemmen.

Seit etwa acht Jahren kämpft der VfL Pinneberg für einen Hockey-Kunstrasenplatz. Die Abteilung gibt es seit 13 Jahren. Sie ist aus einer Schul-AG entstanden und gehört zu den am stabilsten wachsenden Sparten im VfL. Damit das so bleibt, hält Laurich einen eigenen Platz für unverzichtbar. Der Trainingsbetrieb findet momentan mal auf Wiesen und mal auf Kunstrasenplätzen befreundeter Vereine statt. Keine optimalen Zustände. Deshalb wäre aus Sicht des Abteilungsleiters ein Mitgliederschwund auf Dauer unvermeidlich. Diese Gefahr scheint nun gebannt. Ziel sei, ein überregionales Hockey-Zentrum zu schaffen, damit Schleswig-Holstein nicht mehr länger ein weißter Fleck auf der Hockey-Landkarte ist. Die Umsetzung des ehrgeizigen Vorhabens scheiterte bisher aber immer an der Standortfrage. Der Frust darüber war beim VfL so groß, dass sogar über den Bau eines Platzes in Rellingen nachgedacht wurde.

Wie groß der Zuspruch für den Hockeysport ist, zeigte vor kurzem das Turnier in der Sporthalle der Theodor-Heuss-Schule. Mehr als 200 Teilnehmer waren bei der Veranstaltung dabei. Auch das Schnuppertraining wurde laut Laurich gut angenommen. Olympiasieger und Weltmeister Carlos Nevado ist prominenter Unterstützer des Projekts.

Im Rahmen des Turniers wurde beschlossen, ab April Elternhockey anzubieten. Wer sich dafür interessiert, kann sich mit Alexandra Eck unter Telefon (01  76) 99  92  31  42 oder per E-Mail an alexandra.eck@gmx.net in Verbindung setzen.

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