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Pinneberger Tageblatt

20. Oktober 2017 | 22:50 Uhr

Wake Up Pi : Pinneberg vorm Rock-Erwachen

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

13. Ausgabe des charmanten Kult-Festivals steigt am 7. September. Zum ersten Mal wird es eine zweite Bühne geben. Auch Pinnebergs Bürgermeisterin ist stolz auf die Veranstaltung.

shz.de von
erstellt am 23.Aug.2013 | 09:49 Uhr

Noch 15 Tage. Dann wird’s laut. Am Sonnabend, 7. September, steigt die 13. Ausgabe des charmanten Mini-Festivals „Wake Up Pi“. Im Drosteipark. Für Rockfans ein kostenloses Vergnügen. Und längst Kult.

Die Organisatoren rechnen mit 1500 Besuchern. Sie haben mit „Peoples Temper“ eine angesagte Combo aus der Nähe von Frankfurt am Start. Zwei Gitarren, Drums, Gesang – auf den Bass oder Keyboards verzichten „Peoples Temper“, die seit 2008 gemeinsam unterwegs sind und 2011 ihr Debütalbum vorlegten. Musikalisch ist die Gruppe der Fraktion ehrlicher Rocker zuzuordnen.

Joe Ratelbeck, der sich beim „Wake Up“ seit Jahren um die Setlist kümmert, freut sich auf die Hessen, die in ihrer Heimat Kultstatus genießen.Wie auch auf den zweiten Headliner, der vor allem jüngere Fans ansprechen dürfte. „Run Liberty Run“ liefern Metal mit Dubstep-Einflüssen. Bekannt wurden die vier Jungs als „Rune“. Unter diesem Namen schafften sie es bei der Fernseh-Castingshow „X-Factor“ in die zweite Live-Show. Nach Image- und Namenswechsel verdienten sich „Run Liberty Run“ kürzlich in Wacken und beim Hamburger Hafenfest weitere Sporen.

Verlassen können sich der Festival-Macher um Jugendpfleger Raimund Bohmann und Jens Schmidt vom Geschwister-Scholl-Haus auf die Unterstützung eines gewachsenen Netzwerkes, zu dem der Verein Pinneberger Kinder ebenso gehört wie der Lions-Club. Der Round Table 27, der 2013 erneut als Mitveranstalter fungiert, bringt sich seit Jahren ein. Wirtschaftsgemeinschaft und VR Bank helfen bei der Finanzierung des 18.500-Euro-Etats.

Ausgebaut wird in diesem Jahr das Merchandising-Angebot. Erstmals gibt es offizielle Festival-Bändchen. Auch „Wake Up“-Shirts können erworben werden.

An der Organisation des Festivals sind Jungen und Mädchen von Pinneberger Schulen beteiligt. „Wir werben Jahr für Jahr neue Helfer an“, betont Saim „Kasi“ Cetinkaya den pädagogischen Anspruch. Er ist wie alle Mitarbeiter des Verbunds für Schulsozialarbeit am Festivaltag im Einsatz. Und diesmal wird es sogar eine zweite Bühne geben. Erstmals soll DJ’s und kleinen Gruppen aus dem Pinneberger Jugendzentrum Gelegenheit gegeben werden, sich zu präsentieren. „Ich bin stolz auf dieses Festival“, sagt Bürgermeisterin Urte Steinberg. Sie dankt vor allem den Sponsoren.

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