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Pinneberger Tageblatt

24. August 2017 | 01:37 Uhr

Wake up Pi : Pinneberg rockt in den Herbst

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

14. Auflage des Kult-Festivals auf der Drosteiwiese: 2000 Fans feiern mit lokalen Newcomern und zwei Headlinern.

Pinneberg | Knapp über 20 Grad. Ab und zu Sonnenstrahlen. Spätsommer in Pinneberg. Prima Bedingungen für die 14. Auflage des Kostenlos-Festivals „Wake up Pi“. Am Sonnabend wurde der Herbst erst einmal weggerockt. Und die Veranstalter hatten im Vorfeld gute Arbeit geleistet – mit Hilfe vieler junger Helfer aus den Schulen und dem Jugendzentrum. Bis zu 2000 Fans feierten mit Top-Bands und vielversprechenden Nachwuchskünstlern. „Wake up Pi“ – der Kult lebt weiter.

Hatte der Nachmittag noch verheißungsvollen Nachwuchsbands wie Kahuna aus Elmshorn gehört, war spätestens mit dem ersten Headliner Tape kein Halten mehr. Zwar ist der überraschende Charterfolg der Single „Yeehaa“ schon ein paar Jahre her. An Feuer hat die Crossover-Combo allerdings nicht eingebüßt. Und ja, Sängerin Peti van der Felde trieb manch männlichem Fan die Schweißperlen auf die Stirn.

Zum Abschluss kamen Fans sauberen Punkrocks mit einer Prise Sprechgesang auf ihre Kosten. Der Fall Böse lieferte intelligente Texte – und musikalisch einen knackigen Schlussakkord des 14. Rockspektakels auf der Drosteiwiese, Bläsereinsatz inklusive.

Klar wurde am Sonnabend: Das Pinneberger „Wake up Pi“  will nicht mit größeren Festivals konkurrieren. Es setzt auf Charme und Lokalkolorit. Soll jungen Menschen, die sonst zum Feiern nach Hamburg fahren, einen Partyabend in der Kreisstadt ermöglichen. Ein Angebot, das seit 14 Jahren angenommen wird. Möglich wird es nur, weil sich der Verein Pinneberger Kinder und der Round Table 27 als Mitveranstalter einbringen. Weil Pinnebergs Jugendpfleger seit Jahren erfolgreich um Sponsoren werben und der Kreis Pinneberg den Fördertopf öffnet. Für die kommenden Jahre wünscht sich Jens Schmidt, dass mehr Schülerprojekte sich für einen Auftritt bewerben: „Wir sind immer offen für Anfragen.“

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erstellt am 15.Sep.2014 | 10:00 Uhr

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