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Neue Hoffnung für die Paasch-Halle : Pinneberg muss 130.000 Euro in den Haushalt einstellen

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Mit knapper Mehrheit stimmte der Umweltausschuss einem Antrag der SPD zu, den Eigenanteil in den Haushalt des kommenden Jahres einzustellen.

Pinneberg | Für die Umwandlung der Ernst-Paasch-Halle an der Lindenstraße in ein Kulturzentrum gibt es wieder Hoffnung. Mit knapper Mehrheit stimmte der Umweltausschuss einem Antrag der SPD zu, den Eigenanteil von 130.000 Euro in den Haushalt des kommenden Jahres einzustellen. Das ist Voraussetzung dafür, dass die Stadt beim Bund Fördermittel von 1,3 Millionen Euro für die Sanierung der maroden Halle beantragen kann.

Bürgermeisterin Urte Steinberg (parteilos) hatte in der Sitzung noch einmal ihre Entscheidung aus der vergangenen Woche bekräftigt, auf die Möglichkeit der Förderung über Bundesmittel zu verzichten. „Es ist unsere Pflicht, einen Haushalt vorzulegen, der genehmigungsfähig ist. Ich sehe hier keine finanziellen Spielräume mehr“, sagte Steinberg.

Der Ausschuss sah das mehrheitlich anders. Kultur-Fachbereichsleiterin Traudchen Perrefort muss nun bis Freitag den Fördermittelantrag nach Berlin schicken – dann endet die Frist. Bis spätestens 4. Dezember muss auch die Ratsversammlung dem SPD-Antrag noch zustimmen.

Dass die Fördermittel bewilligt werden, dafür gibt es allerdings keine Garantie. Die Entscheidung fällt im Februar. „Deshalb müssen wir zweigleisig fahren und uns alternative  Finanzierungsmodelle, überlegen“, sagte Manfred Stache (Grüne). Eine Möglichkeit sei, auf die Spendenbereitschaft der Bürger zu setzen.

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erstellt am 12.Nov.2015 | 10:00 Uhr

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