zur Navigation springen

Gutes Klima, perfektes Licht : Pinneberg Museum profitiert von Förderung

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Das Pinneberg Museum erhält neue Luftbefeuchter und stromsparende LED-Lampen.

shz.de von
erstellt am 26.Apr.2017 | 16:00 Uhr

Pinneberg | Von alten Fotos über wertvolle Mineralien bis hin zu einzigartigen Ölgemälden: Der Fundus im Pinneberg Museum, Dingstätte 25, ist groß. Ebenso wie der Aufwand, den Leiterin Ina Duggen-Below und ihr Helferteam betreiben, um all jene Exponate dauerhaft in möglichst gutem Zustand zu erhalten. „Besucher und Förderer legen viel Wert auf die Präsentation. Für uns ist aber eigentlich die Pflege des Depotbereiches das wichtigste Aufgabenfeld“, betont Duggen-Below. So sei es äußerst wichtig, ständig für ein konstantes Klima im Gebäude zu sorgen. Die Temperatur sollte möglichst zwischen 18 und 20 Grad liegen, die Luftfeuchtigkeit bei etwa 50 Prozent. Auch der Lichteinfall sei zu beachten, damit etwa alte Schwarzweiß-Aufnahmen nicht verblassen.

Aus diesem Grund freute sich die Museumsleiterin über die erneute Förderung der Stiftung der Sparkasse Südholstein um Geschäftsführer Stephan Kronenberg. Durch die zusätzlich bereitgestellten Mittel in Höhe von etwa 4000 Euro war es dem Förderverein des Museums möglich, für die neuen Depoträume im Dachgeschoss Klimageräte anzuschaffen. Über installierte Sensoren könne so jederzeit das Klima kontrolliert und bei Bedarf angepasst werden.

Darüber hinaus erstrahlt nun auch der Eingangsbereich in einem neuen Licht. Zuvor wurden dank vorheriger Förderungen bereits in den meisten Ausstellungsräumen die mehr als dreißig Jahre alten Leuchten sukzessive durch neue stromsparende LED-Lampen ausgetauscht. Etwa 20.000 Euro seien insgesamt an Fördergeldern in die neue Beleuchtung investiert worden. Weiterer Vorteil: Die Lampen sind einzeln dimmbar. „Jetzt können auch lichtempfindliche Exponate wie Fotos, Grafiken und Textilien ins rechte Licht gerückt werden“, erklärte die Leiterin.

zur Startseite
Karte

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen