zur Navigation springen
Pinneberger Tageblatt

23. August 2017 | 12:47 Uhr

Sportforum : Pinneberg gemeinsam fit machen

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Die Sportvereine haben viele Fragen zu ihrer Zukunft. Nun sollen im Dialog mit der Stadt Lösungen gefunden werden.

Wie ersetzt Pinneberg die Sportanlagen auf dem Eggerstedt-Gelände? Was wird aus dem Kunstrasenplatz für die Hockeyspieler des VfL Pinneberg? Wie sanierungsbedürftig sind die Sportanlagen der Kreisstadt? Egal ob VfL Pinneberg, SC Pinneberg oder SuS Waldenau – die Sportvereine haben viele Fragen zu ihrer Zukunft.

Doch die Verantwortlichen wollen gemeinsam mit der Stadt anpacken, anstatt nur zu klagen. Beim Stadtforum Sport am Sonnabend, 1. Februar, soll es um Lösungen gehen. Dann treffen sich bis zu 70 Pinneberger in den Räumen der Sparkasse Südholstein, Friedrich-Ebert-Straße 33, und diskutieren über die Zukunft von Schwimmen, Fußball oder Gymnastik an der Pinnau. Darunter Vertreter von Stadt und Vereinen. „Wir haben aber auch schon Rückmeldungen von Politikern aller Parteien, von Jugend- und Seniorenbeirat oder der Volkshochschule“, betont VfL-Geschäftsführer Uwe Hönke, der die Organisation der Veranstaltung übernommen hat. Momentan haben sich bereits 54 Teilnehmer angemeldet, noch sind also Plätze frei. Hönke: „Grundsätzlich kann sich jeder Pinneberger Bürger anmelden, wenn er sich aktiv an der Diskussion beteiligen will.“ Anmeldungen sind beim VfL Pinneberg unter der Telefonnummer (0 41 01) 55 60 20 möglich. Zu Beginn der Veranstaltung wird Thomas Behr vom Landessportverband Schleswig-Holstein einen Vortrag über die Ergebnisse des Sportentwicklungsberichts halten. Anschließend referiert der Elmshorner Bürgermeister Volker Hatje über die Situation in seiner Stadt.

„Anschließend werden die Vertreter der Vereine und Organisationen an kleinen Tischen zu fortlaufenden Diskussionsrunden einladen“, erklärt Hönke die „World-Café-Methode“, die zum Einsatz kommen soll. Alle Erkenntnisse werden dokumentiert und im anschließenden „Lern-Markt“ im Plenum präsentiert. Der Schulterschluss der Vereine ist für die Verantwortlichen eine Selbstverständlichkeit: „Wir hatten immer sehr freundschaftliche Beziehungen“, betont Mathias Zahn, Vorstand des VfL Pinneberg. Seine Kollegen Claus Ricke (SC Pinneberg) und Hinrich Krodel (SuS Waldenau) stimmen ihm zu. „Wir müssen kooperieren“, so Ricke. Auch Bürgermeisterin Urte Steinberg freut sich auf intensive Debatten am 1. Februar. „Das ist der erste Schritt zu einem Sportentwicklungsplan“, betont die Rathauschefin. Genau wie bei den Schulen soll systematisch der Handlungsbedarf erfasst werden. Steinberg: „Wir wollen Pinneberg gemeinsam fit machen“.

Karte
zur Startseite

von
erstellt am 24.Jan.2014 | 12:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen