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80-jähriges Bestehen : Pinneberg feiert seinen Rosengarten

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Eine Insel der Glückseligkeit: Tausende Besucher beim sechsten Rosen- und Pflanzenmarkt im Pinneberger Rosengarten.

Pinneberg | Bürgervorsteherin Natalina Boenigk (CDU) sparte bei der Eröffnung des sechsten Rosen- und Pflanzenmarktes im Rosengarten nicht mit Komplimenten für das Naherholungsgebiet, das in diesem Jahr sein 80-jähriges Bestehen feiert. „Der Rosengarten ist ein Kleinod in der Stadt. Eine Insel der Glückseligkeit. Ein Ort, der einlädt, Stunden und Tage hier zu verbringen, um zu relaxen. Abseits des Stresses des Alltags“, sagte Boenigk während der Begrüßung. Daher wäre sie „schwer enttäuscht gewesen“, wenn sie nicht vom Freundeskreis Rosengarten Pinneberg, der sich um die Pflege, den Erhalt und die Entwicklung der Parkanlage kümmert, eingeladen worden wäre: „Der Rosengarten schmeichelt dem Auge und der Seele. Daher ist es immer schön hier zu sein.“

Die während der Auftaktveranstaltung „80 Jahre Rosengarten“ im Deutschen Baumschulmuseum verliehene Denkmalplakette des Landes Schleswig-Holstein für das Gartendenkmal „Rosengarten Pinneberg“ wertete sie als Ansporn, die Anlage zu pflegen, aber auch als Auszeichnung für die engagierte ehrenamtliche Arbeit. „Der Rosengarten ist ein Highlight der Stadt Pinneberg“, sagte Boenigk. Lediglich eines verwundere sie: „Ich bin nur manchmal enttäuscht, dass so wenige davon wissen.“ Daher forderte sie die mehreren hundert Besucher, die bereits am frühen Sonnabend in die Parkanlage im Fahlt gekommen waren, auf: „Tragen Sie es nach draußen. Animieren Sie Freunde, Verwandte und Nachbarn, auch hierhin zu kommen.“

„Unsere Rosen- und Pflanzenmärkte finden nun schon zum sechsten Mal statt. Genau diesen Zeitraum von sechs Jahren konnte der neu angelegte Rosengarten von 1935 bis 1940 überdauern, bevor er vor 75 Jahren von der Bevölkerung zur Ernährung und zum Heizen umgenutzt wurde“, sagte Joachim Haß, Vorsitzender des Freundeskreises Rosengarten Pinneberg, in seiner Begrüßungsrede. Sein spezieller Dank galt den aktiven Mitgliedern, von denen 15 am Stand des Freundeskreises und bei der Organisation halfen, sowie dem Kommunalen Servicebetriebs Pinneberg (KSP): „Danke für die Ideen, die Vorbereitung und die Organisation des Jahresprogrammes.“

Sein besonderes Lob galt seiner Stellvertreterin Ingrid Niemax. Etwa 300 Stunden investierte sie in Planung, Umsetzung und Organisation. „Das ist ihr Baby“, sagte Haß. „Ich bemühe mich, dass das Angebot Anfang April steht, wenn die ersten Pflanzenmärkte stattfinden“, so Niemax. In den letzten Tagen hätte ihr Telefon nicht mehr stillgestanden. Aussteller hätten immer neue Fragen gehabt – oder wohl bekannte, und neue Aussteller hätten noch auf den Zug aufzuspringen wollen. „Freitag nach dem Aufbau war ich ziemlich entspannt“, sagte Niemax und ergänzte breit grinsend: „Das ist auch allen Helfern aufgefallen“.

Mehr als 50 Aussteller präsentierten am Sonnabend Pflanzen, Kunstwerke, Schmuck und vieles mehr. Auf der Bühne eröffnete der Männergesangverein Pinneberg das Programm. Anschließend trat die Musikerin Petra Matthießen auf, die auch das Bühnenprogramm nach den Auftritten der Ballettschule Geigenberger und den Frauenchor Pinneberg beendete. Das Fazit des Freundeskreis-Vorsitzenden: „Der Rosen- und Pflanzenmarkt war ein wunderbares Erlebnis zum 80-jährigen Jubiläum mit tausenden Besuchern.“

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