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Pinneberger Tageblatt

16. Dezember 2017 | 22:26 Uhr

Wake up Pi : Pinneberg feiert sein Rock-Erwachen

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Eines Festivals, das besonders auf Charme und Regionalbezug setzt – junge Musiker aus Pinneberg und Umgebung können erste Bühnenerfahrungen sammeln.

shz.de von
erstellt am 10.Sep.2014 | 12:00 Uhr

pinneberg | Acht Bands. Neun Stunden Musik. Und das auch noch kostenlos. Wo gibt’s denn sowas? Antwort: In Pinneberg. Am Sonnabend, 13. September, steigt die 14. Ausgabe des Rockspektakels „Wake up Pi“. Eines Festivals, das besonders auf Charme und Regionalbezug setzt – junge Musiker aus Pinneberg und Umgebung können erste Bühnenerfahrungen sammeln.

Die Band Dump Bucket steht für diese Ausrichtung. Fünf Jungs treffen sich regelmäßig im Jugendzentrum an der Bahnhofstraße. Sie verquirlen Metal mit frechem Rap, orientieren sich an Bands wie Rage Against The Machine. Erste Erfolge haben sich bereits eingestellt. Kürzlich räumten Dump Bucket beim Emergenza-Wettbewerb in Hamburg den dritten Platz ab. „Die gehen ordentlich ab“, verspricht Joe Ratelbeck, der seit Jahren fürs Musikprogramm zuständig des „Wake up“ ist.

Mit Toad Venom ist am Sonnabend  eine weitere Combo aus dem Geschwister-Scholl-Haus am Start. Die Band lässt sich nicht auf ein Genre festlegen. Mal sind Anklänge von Metalcore, mal ist klassischer Hardrock zu hören.

Headliner gibt es 2014 gleich zwei. Mit Tape sind gute alte Bekannte in der Kreisstadt zu Gast. Die Nu-Metal-Band, die schon mit Limp Bizkit und den Ärzten tourte, stand bereits zweimal auf der „Wake up“-Bühne. Gefolgt werden Tape von Der Fall Böse, einer Punk-Gruppe, deren Stil an die Beatsteaks erinnert. „Eher etwas fürs erwachsene Publikum“, sagt Ratelbeck.  

Übrigens: Fans kommen in diesem Jahr noch länger auf ihre Kosten als in den Vorjahren. Erstmals in der Geschichte des „Wake up Pi“ darf bis 23 Uhr gerockt werden. Los geht es auf der Drosteiwiese um 14 Uhr – die erste Stunde gehört Schülerbands und jungen Musikprojekten. Talentförderung liegt den Organisatoren traditionell  besonders am Herzen. Zudem helfen Mitglieder der Event-Crew im Jugendzentrum beim Bühnenaufbau. Stadtjugendpfleger Raimund Bohmann ist sicher: „Das wird ein gelungener Abschluss dieses tollen Sommers.“ Das Pinneberger Kostenlos-Festival sei hochwertig und suche im Umkreis seinesgleichen. Die Veranstalter rechnen mit bis zu 2000 Besuchern.

Organisiert wird die 14.Ausgabe des Rockspektakels vom Verbund für Schulsozialarbeit, dem Verein Pinneberger Kinder sowie dem Round Table 27. Ohne Sponsoren wäre das Festival nicht denkbar. Schließlich muss ein Etat von 18.000 Euro geschultert werden. Neben der Volksbank unterstützen auch die Finanzberatung Nord sowie die Lions das „Wake up“. Der Kreis Pinneberg trägt ebenfalls zur Finanzierung bei. Seit einiger Zeit trifft sich ein Freundeskreis, dessen Mitglieder fortlaufend an der Weiterentwicklung des Konzepts arbeiten. „Das hat sich bewährt“, sagt Jens Schmidt, der sowohl das Jugendzentrum als auch den Verbund der Schulsozialarbeit leitet. Schmidt appelliert an Nachwuchs-Bands, sich für die 15. Auflage im September 2015 zu bewerben. „Wir sind immer offen für junge Talente.“

Der Verbund für Schulsozialarbeit und offene Kinder- und Jugendarbeit in der Stadt Pinneberg ist mit seinen Pädagogen am Schulzentrum Nord sowie an der Grund- und Gemeinschaftsschule im Quellental vertreten. Zudem werden drei Jugendzentren mit Personal ausgestattet. Für die Zukunft ist geplant, die pädagogische Arbeit auch auf Pinnebergs Gymnasien auszuweiten. Ansprechpartner beim Verbund sind Jens Schmidt unter der Telefonnummer 04101-24917 sowie Raimund Bohmann unter 04101-211220. 
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