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Waldenau-Datum : Pinneberg feiert Herbstparty in XXL

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Drei Tage Erntedank: Größter Festumzug des Landes in Waldenau und Datum. Die Organisatoren rechnen mit bis zu 30.000 Besuchern.

Bacchus bläst ins Horn. Knatternde Trecker ziehen prachtvoll geschmückte Wagen und das Gesinde marschiert vorweg. Von Freitag, 4. Oktober, bis Sonntag, 6. Oktober, ist es wieder so weit. Pinneberg feiert Erntedank. Der für Sonntag geplante Umzug in den Ortsteilen Waldenau und Datum sucht landesweit seines Gleichen. Bis zu 30 000 Menschen säumen Jahr für Jahr die Straßen.

„Ohne Sponsoren und viele helfende Hände ist so etwas nicht auf die Beine zu stellen“, weiß Dominic Giesel vom Bürgerverein Waldenau-Datum, der das Spektakel zum 65. Mal organisiert. „Wir sind stolz auf den ehrenamtlichen Einsatz, der gezeigt wird“, ergänzt Traudchen Perrefort. Pinnebergs Kulturamtsleiterin gehört zu den Stammgästen. Und kann darauf verweisen, dass die Stadt sich unter anderem mit Leistungen des Bauhofs beteiligt.

Erntedank in Waldenau und Datum – das ist eine Herbstparty in XXL. Giesel macht kein Geheimnis daraus, dass es „jedes Jahr ein Drahtseilakt ist“, die Finanzierung hinzubekommen. Der Etat betrage schließlich stolze 26 000 Euro. Neben den Großsponsoren – Stadtwerke Pinneberg, Sparkasse Südholstein, Dölling Hareico und Drave – haben die Veranstalter diesmal auch kleinere Betriebe aus der Region um finanzielle Unterstützung gebeten. Mit Erfolg.

Wer sich am Sonntag nach Waldenau aufmacht, um den Festumzug zu genießen, der kann sich auf insgesamt 53 teilnehmende Gruppen freuen. 28 Traktoren ziehen die Wagen, die bereits am Vortag geschmückt werden. „Wir laden alle Helfer für den Sonnabend zu einem gemeinsamen Frühstück ein“, sagt Volker Brammer, ein echtes Erntedank-Urgestein. Ab 9.45 Uhr gibt’s im Festzelt am Jappopweg Kaffee und Brötchen. Geschmückt wird bereits ab 8 Uhr. Neu ist, dass die Pfadfinder in der Nacht von Sonnabend auf Sonntag ein Zeltlager abhalten.

Traditionsgemäß startet das Erntedankfest am Freitag, 4. Oktober, mit der Bürgerversammlung – diesmal nicht im Festzelt, sondern im Gemeinschaftshaus, Nienhöfener Straße 18. Legendär ist der Tanz in den Erntedank am Sonnabend – ab 19 Uhr geht es im Festzelt rund. Schon am Nachmittag wird der Musiker Frank Plagge dort ab 14 Uhr für Stimmung sorgen. Der farbenfrohe Umzug startet Sonntag um 13 Uhr.

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erstellt am 20.Sep.2013 | 16:00 Uhr

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