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Pinneberger Tageblatt

16. August 2017 | 17:47 Uhr

Pinneberg feiert den Jazz-Sommer

vom

Pinneberg | Heiß-kalt: Anders kann man das diesjährige SummerJazz-Festival wohl nicht beschreiben: Zu den heißen Rhythmen gesellten sich abwechselnd Sonnenschein und vereinzelte Wolkenbrüche. Doch das konnte zehntausende Jazzfans in Pinnebergs City nicht vom Feiern abhalten.

Allein etwa 900 versammelten sich im Nadelöhr vor der Blütenrausch Bühne, um am Freitagabend den "Hometown Brothers" zuzujubeln. "Da war kein Durchkommen. Bei der Bühne ging nichts mehr", berichtete Herbert Hoffmann, stellvertretender Vorsitzender des Fördervereins. Weniger los war bei der kleinen Automobile Seifert Bühne am Sonnabend bei "Vocal Republic", dem Geheimtipp von Organisator Günter Kleinschmidt. Die Sänger nutzten den kleinen Rahmen für Interaktion mit dem Publikum. Gigantischen Zulauf auf den großen Bühnen hatten indessen Julia Fohreva und die Jazzsoulettes. Auch Top-Act Greg Copeland füllte den Drosteiplatz - mit Menschen und mit Regenschirmen.

Nach der Halbzeit zog Hoffmann die erste positive Bilanz: "Es hat alles gut geklappt mit dem Aufbau und das Festival ist gut besucht." Besonders freue ihn, dass die Besucher den 18. SummerJazz dieses Jahr so gut unterstützen. "Das ist das erste Mal, dass ich es erlebe, dass die Leute extra kommen, um den Pin zu kaufen, um uns zu unterstützen. Man spürt eine tiefe Dankbarkeit vom Publikum."

Das mag auch daran liegen, dass das Thema "Jazz & Vocals" extrem gut ankam. Egal, ob bei alten SummerJazzern, wie Roman Schmahl, der - mit eigenem Stuhl ausgestattet - Tom Shaka lauschte, oder bei Neuankömmlingen, wie Antje Werner, die zum ersten Mal dabei war. Wo man auch hinhörte, nur lobende Worte. Und dann war da ja noch Geheimwaffe Bill Ramsey: "Wir haben sogar Ticketanfragen aus London und Paris bekommen", so Hoffmann.

Auch Kleinschmidt war am Ende des Festivals am Sonntagabend in Jubelstimmung. "Ich bin hoch zufrieden", sagte er. "Wir hatten vier Tage lang super Stimmung und das Wetter war uns gnädig: Hätte es früher angefangen zu regnen, wäre wahrscheinlich die Hälfte zu Hause geblieben", fügte er schmunzelnd hinzu. Kleinschmidt freute sich besonders über das hohe Niveau der Nachwuchsmusiker, die immer besser ausgebildet sind.

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erstellt am 12.Aug.2013 | 01:14 Uhr

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