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Pinneberger Tageblatt

12. Dezember 2017 | 11:35 Uhr

Pinneberg: CDU ist stärkste Kraft

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erstellt am 27.Mai.2013 | 01:14 Uhr

Pinneberg | Die CDU bleibt auch in den nächsten fünf Jahren die stärkste Fraktion im Pinneberger Rat. 35,90 Prozent hieß das vorläufige Endergebnis für die Christdemokraten. 18,82 Prozent und - wie schon 2008 - ein Direktmandat konnten dagegen Pinnebergs Grüne verbuchen. Die SPD holte 30,66 Prozent der Stimmen, die Bürgernahen 9,48 Prozent, und die FDP verlor deutlich und landete bei 5,14 Prozent. Die Wahlbeteiligung blieb mit 37,51 Prozent nahezu unverändert niedrig.

Im Kreis Pinneberg ist die CDU bei den Kreistagswahlen stärkste Kraft geblieben. Die Christdemokraten haben im Vergleich zu den Kommunalwahlen 2008 mit 0,3 Punkten allerdings nur schwach zugelegt und kamen auf 39,1 Prozent. "Das Grundziel, stärkste Fraktion im Kreistag zu bleiben, haben wir erreicht", kommentierte CDU-Fraktionschefin Heike Beukelmann das Abschneiden ihrer Partei. Die CDU wird im kommenden Kreistag mit 20 Sitzen vertreten sein. Deutlicher zugelegt hat die SPD, die 31 Prozent der Stimmen auf sich vereinen konnte (2008: 27,8 Prozent). Fraktionschef Hans-Helmut Birke: "Mit dem Zuwachs von 3,2 Punkten können wir zufrieden sein. Die Sozialdemokraten erhalten 15 Sitze.

Drittstärkste Kraft mit acht Sitzen sind Bündnis 90/Die Grünen. Sie kamen auf 15,6 Prozent der Stimmen und legten im Vergleich zu 2008 um 2,9 Punkte zu. "Ich habe mit leichten Stimmenzuwächsen gerechnet, weil wir eine gute Politik in den vergangenen fünf Jahren gemacht haben", so Grünen-Frontmann Thomas Giese.

Katerstimmung bei der FDP: Die Liberalen büßen 50 Prozent der Sitze im Kreistag ein. 5,9 Prozent (2008: 11,1 Prozent) reichen nur noch für drei Vertreter. Kreisparteichef Günther Hildebrand zeigte sich enttäuscht, sagte aber dennoch : "Wir sind auf einem normalen FDP-Niveau angelangt. Das Ergebnis vor fünf Jahren war ein Sonderfall."

Die Wählergemeinschaft KWGP wird künftig statt mit drei Politikern nur noch mit einem Mitglied im Kreistag vertreten sein. Sie büßte 1,2 Punkte ein und kam auf 2,6 Prozent. KWGP-Chef Burkhard Schalhorn war mit dem Ergebnis nicht zufrieden: "Ich bin enttäuscht, ich hatte gehofft, wir hätten unseren alten Status halten können. Aber das liegt auch an der geringen Wahlbeteiligung."

Ebenso nur noch mit einem Mitglied vertreten ist die Partei die Linke. Sie vereinte 2,5 Prozent der Stimmen auf sich (2008: 5,8 Prozent). Auch die Piraten schafften es in den Pinneberger Kreistag. Bei ihrem Wahl-Debüt erzielten sie 2,2 Prozent. Das reicht für einen Sitz. "Wir sind im Kreistag. Das ist super", so Sven Lange.

Landesweit ist die CDU trotz leichter Verluste erneut als stärkste Kraft aus den Kommunalwahlen in Schleswig-Holstein hervorgegangen. Nach einer Schätzung der Landeswahlleitung kam die Union auf 37,5 (2008: 38,6) Prozent. Ein Jahr nach der Landtagswahl erhalten die drei Regierungsparteien SPD, Grüne und SSW (Südschleswigscher Wählerverband) ein eher mäßiges "Zwischenzeugnis". Sie kamen auf insgesamt 46,7 Prozent, 1,5 Punkte weniger als bei der Landtagswahl mit 48,2 Prozent.

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