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Pinneberger Tageblatt

11. Dezember 2017 | 15:06 Uhr

Pinneberg: Bauernhof zum Anfassen

vom

shz.de von
erstellt am 09.Aug.2013 | 03:14 Uhr

Pinneberg | Fast wie auf der Arche Noah kommt man sich auf dem Hof Ramcke zuweilen vor: Vater, Mutter, Kinder, Kühe, Schafe, Schweine, Gänse, Enten, Hühner und Tauben auf engstem Raum ganz ohne Berührungsängste vereint. So idyllisch ist es an einem gewöhnlichen Arbeitstag ganz und gar nicht, aber hin und wieder findet die Familie Ramcke Zeit dazu. Die Kinder Mia und Tim natürlich häufiger. Für einen Tag wollen die einzigen in Pinneberg noch aktiv produzierenden Landwirte, Thorsten und Katrin Ramcke, an der Datumer Chaussee 191, alle Mitbürger an diesem Landleben teilhaben lassen. Sie laden zum Hoffest ein. Für Sonntag, 11. August.

Los geht es um 10 Uhr. Mit einem Gottesdienst, ganz wie es sich nach alter Sitte für einen dörflichen Sonntag gehört. Dazu kommt Pastor Henning Schlotfeldt von der Waldenau-Datumer Kreuzkirchengemeinde in Ramckes Scheune. Ab 11 Uhr gestalten die Gastgeber und viele Helfer aus den Vereinen des Stadtteils und der Umgebung auf dem gesamten Hofgelände dann ein abwechslungsreiches Programm für Jung und Alt. Erstmals ist auch die Waldenauer Schülerschule dabei und zeigt, wie man aus Zeitungspapier Hüte basteln kann. Die "Villa Kunterbunt", eine Kita der Lebenshilfe in Thesdorf, fordert die Kleinen heraus, in Fühlkästen ihre Sinne zu schärfen. Schminken lassen können sich die jungen Hofbesucher auch, bevor sie sich all denen präsentieren, die da gurren, gackern, schnattern, grunzen oder muhen. Wer sich einen Spiele-Pass besorgt, kann am Ende sogar einen Preis gewinnen.

Erwachsene kommen ebenfalls auf ihre Kosten, und zwar im schattigen Garten. Katrin Ramcke erwartet wieder einen Ansturm auf ihre leckeren Waffeln. Andere Snacks sowie Kaffee, Tee und kalte Getränke gibt es auch. Gefeiert wird bis 17 Uhr. Nebenbei kann sich jeder auch einen Eindruck davon verschaffen, wie artgerechte Tierhaltung in einem modernen Familienbetrieb funktioniert. "Wir wollen zeigen, dass es eben nicht nur skandalumwitterte Massentierhaltungen gibt", betonen die Ramckes. Sie stellen sich auf einen größeren Besucherstrom ein, denn "viele haben schon ungeduldig angefragt, wann das Fest startet", verrät Katrin Ramcke. Ehemann Thorsten ist derweil dabei, die benachbarte Wiese zu mähen, damit genügend Parkplätze da sind. Alle zwei Jahre unterzieht sich die Landwirtsfamilie all diesen Mühen, um ihre Branche in ein gutes Licht zu rücken. "Die Freude der Besucher ist immer eine tolle Belohnung für uns", heben die Ramckes hervor.

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