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Pinneberger Tageblatt

21. Oktober 2017 | 18:25 Uhr

Pflegeschule zieht nach Elmshorn

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Standorte in Uetersen und Quickborn schließen / Längerer Anfahrtsweg für pendelnde Azubis / IT-Abteilung arbeitet von Wedel aus

shz.de von
erstellt am 23.Jan.2014 | 16:00 Uhr

Vom 1. April an werden alle Krankenschwestern und Krankenpfleger der Regio-Kliniken in Elmshorn ausgebildet. Jedenfalls findet dort der theoretische Teil der Ausbildung statt. Das bedeutet gleichzeitig das Aus für die Pflegeschul-Standorte in Uetersen und Quickborn.

Ursprünglich sollte nur die Verwaltung des Unternehmens von Uetersen ins Elmshorner Dienstleistungszen-trum (EDZ) ziehen. Für die Gesundheits- und Pflegeschule sollte ein anderer Platz in Elmshorn oder Pinneberg, den Standorten der beiden großen Regio-Krankenhäuser, gefunden werden. „Wir haben verschiedene Orte geprüft, uns diverse Immobilien angesehen, die aber aus unterschiedlichen Gründen alle nicht unseren Vorstellungen entsprochen haben“, sagt Regio-Sprecher Sebastian Kimstädt.

Da auch der Mietvertrag für die Quickborner Pflegeschule auslief, „haben wir geprüft, ob wir nicht alle in der Hauptverwaltung unterbringen können“ , sagt Kimstädt zu den Zentralisierungsplänen.

Die Prüfung verlief positiv, der Plan wurde umgesetzt. Die Abteilungen Qualitätsmanagement und Medizincontrolling, die ohnehin besonders eng mit den Kliniken zusammenarbeiten, wurden ins Elmshorner Krankenhaus verlegt. Die IT-Abteilung wird künftig von Wedel aus arbeiten.

Die Abteilung Bau- und Technik der Regio-Kliniken, die bislang in der alten Villa am Elmshorner Mühlendamm ihren Sitz hatte und derzeit in Wedel untergebracht ist, wird ebenfalls mit ins EDZ ziehen. Die alte Villa ist seit Dezember des vergangenen Jahres an die Fineline Immobiliengruppe verkauft.

„Wir bekommen damit im EDZ genug Platz für die Pflegeschule“, so Kimstädt. Zumal auch niemals alle 243 Auszubildenden gleichzeitig unterrichtet werden. Nur dann, wenn sich zwei Ausbildungsblöcke überlagern, würden mehr als 140 Auszubildende gleichzeitig im EDZ sein. Das sei aber maximal eine Woche im Jahr der Fall. Üblich seien rund 70 Schüler.

Dass der Standortwechsel für einige Auszubildende mit längeren Wegen zur Arbeit verbunden ist, räumt Kimstädt ein.

„Zum EDZ gibt es aber gute Verkehrsanbindungen“, sagt er. Zudem könne die Ausbildung an nur noch einem Standort besser koordiniert und im Falle von erkrankten Lehrern leichter Ersatz beschafft werden. Nicht zuletzt werde das Zusammengehörigkeitsgefühl der Auszubildenden gestärkt, so der Regiosprecher. Auch alle Lehrer würden den Wechsel nach Elmshorn mitmachen. Kimstädt ist zufrieden: „Das alles ist insgesamt eine sehr gute Lösung.“

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