zur Navigation springen
Pinneberger Tageblatt

17. Oktober 2017 | 13:50 Uhr

Pferdestall: Baustopp aufgehoben

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Vorläufige Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts: Gebäude an der Hasloher Brakelstwiete darf fertiggestellt werden

von
erstellt am 27.Mär.2015 | 16:00 Uhr

Fast beiläufig erwähnte der Hasloher Bauausschussvorsitzende Thomas Krohn (CDU) während der jüngsten Sitzung des Gremiums, dass an der Brakelstwiete weitergebaut wird. „Ich habe erfahren, dass der Baustopp aufgehoben wurde“, so Krohn.

Kreissprecher Oliver Carstens bestätigte auf Nachfrage dieser Zeitung, dass das Schleswig-Holsteinische Oberverwaltungsgericht (OVG) mit Beschluss vom 20. März den „Antrag auf Anordnung der aufschiebenden Wirkung abgelehnt“ hat. Mit einfacheren Worten: Es darf weitergebaut werden. Auch wenn in der Hauptsache immer noch entschieden wurde, habe das OVG festgestellt, dass von dem Bauvorhaben nur eine unterdurchschnittliche Brandgefahr ausgehe, sagte Carstens.

„Trotz der Nähe zum Wald geht das Gericht davon aus, dass die angefochtene Baugenehmigung voraussichtlich den Antragsteller nicht in seinen Rechten verletzt“, so Carstens weiter. Die endgültige Entscheidung über den Widerspruch gegen die Baugenehmigung, den Landwirt Karsten Blohm eingereicht hatte, steht jedoch noch aus.

Hintergrund des Widerspruchs war, dass der erforderliche Abstand zum Waldstreifen nicht eingehalten wurde. Deswegen habe nach Ansicht Blohms keine Baugenehmigung erteilt werden dürfen. Dem vorausgegangen waren Unstimmigkeiten zwischen dem Bönningstedter Bauausschuss, der das gemeindliche Einvernehmen zum Bau verweigert hatte und der stellvertretenden Bürgermeisterin Anke Rohwer-Landberg (BfB), die diesem Beschluss Kraft ihres Amtes widersprach.

Bauherrin Christina Krumm sagte im Gespräch mit dieser Zeitung, dass entgegen der vielfach geäußerten Bedenken keinen hohen Publikumsverkehr geben werde. „Hier entsteht ein Pferdestall, keine Reithalle“, sagte sie. Sie rechne in Kürze mit der Fertigstellung. „Es ist nicht mehr viel zu machen – die Wandbleche müssen angeschraubt und die Tore eingesetzt werden“, so Krumm. Sie hofft, schon bald mit den Araber-Pferden einziehen zu können.

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen