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Pinneberg : Pendler sollen zur Kasse gebeten werden

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Macht Park & Ride so Sinn? Die Stadtverwaltung schlägt vor, Gebühren an Pinnebergs Bahnhöfen zu erheben - auch wenn dies eher kontraproduktiv ist.

shz.de von
erstellt am 17.Sep.2013 | 12:00 Uhr

Pinneberger Pendler sollen künftig zahlen, wenn sie ihr Auto auf einem Park & Ride-Parkplatz abstellen. So will es die Stadtverwaltung. Das letzte Wort haben die Politiker. Sie beraten während der Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung am Dienstag, 24. September, über die Einführung von Gebühren.

Bauamtschef Klaus Stieghorst begründet den Vorstoß mit der Notwendigkeit, den städtischen Haushalt zu konsolidieren. Er verweist auf Hamburg, wo momentan ebenfalls geprüft werde, Park&Ride kostenpflichtig zu machen. In Pinneberg sei angedacht, pro Tag einen Euro zu verlangen.

Hinter dem Prinzip Park & Ride steht der Ansatz, Menschen zur Nutzung öffentlichen Nahverkehrs zu motivieren. Dass die Einführung von Parkgebühren da kontraproduktiv wirken könnte, räumt Stieghorst ein: „Das ist eine politische Entscheidung“, so der Bauamtschef. In Pinneberg werden 670 Park & Ride-Plätze an den Bahnhöfen angeboten. Die Stadtverwaltung prognostiziert Einnahmen von jährlich 150 000 Euro. Allerdings müssten zunächst acht Parkautomaten und Schilder angeschafft werden. Kostenpunkt: 40 000 Euro. Das notwendige zusätzliche Personal würde etwa 20 000 Euro im Jahr kosten.

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