Elbtunnel : Pendler sitzen ab heute in der Staufalle

Ein kleiner Vorgeschmack auf die kommenden Monate: Dichter Verkehr gestern vor dem Elbtunnel in Fahrtrichtung Norden.
Ein kleiner Vorgeschmack auf die kommenden Monate: Dichter Verkehr gestern vor dem Elbtunnel in Fahrtrichtung Norden.

Baumaßnahmen an allen vier Röhren bis Mitte Juli

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24. März 2014, 06:00 Uhr

140 000 Fahrzeuge passieren täglich die wichtigste Nord-Süd-Verbindung der Metropolregion Hamburg: den Elbtunnel. In der Nacht zu gestern hat auf dem 3,3 Kilometer langen, unterirdischen Teilstück der A7 die schrittweise Sanierung aller vier Röhren begonnen, bis Mitte Juli sind zum Teil zwei gleichzeitig dicht. Die Pendler der Region brauchen daher vor allem eines: viel Geduld.

Die Hamburger Verkehrsbehörde erachtet die Baumaßnahmen als notwendig, weil die stark befahrenen Straßen durch das hohe Verkehrsaufkommen und die harten Winter stark in Mitleidenschaft gezogen wurden. Die vierte Röhre weise sogar derart gravierende Mängel auf, dass sie komplett saniert werden muss. Der Belag halte
den Sicherheitsanforderungen nicht mehr stand, da die letzte Erneuerung zehn Jahre zurückliege. Die Baukosten für die Radikalkur in Höhe von rund 3,8 Millionen Euro werden vom Bund übernommen. Laut Polizei konnten die Autofahrer gestern den Elbtunnel trotz der begonnenen Baumaßnahmen weitgehend problemlos passieren. Stockenden Verkehr gab es vor allem vor dem Elbtunnel in Fahrtrichtung Norden.

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