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Bönningstedt : Pastorin mit Gemeindefest verabschiedet

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Zum Abschied gab es einen Stein als Geschenk: Sabine Denecke arbeitet zukünftig in Hamburg-Altona.

Als er den kleinen Stein mit weißem Kreuz in der Türkei am Mittelmeer fand, war Ulf Duvigneau sofort klar, wer ihn bekommen sollte: Sabine Denecke. Er wusste damals schon, dass die Pastorin die Simon-Petrus Gemeinde im September verlassen wird. Der Stein sollte sein Abschiedsgeschenk sein.

Davon gab es am Sonntag viele. Zunächst hielt Propst Thomas Drope während des Gottesdienstes eine Verabschiedungsansprache, in der er die Verdienste der Pastorin würdigt. Sie und an ihrer Seite Ehemann Knut Jensen hätten große Spuren hinterlassen, so Drope, mit dem Denecke zwei Jahre in der Simon-Petrus-Gemeinde zusammengearbeitet hatte. Im Anschluss an die Andacht wurde das jährliche Gemeindefest gefeiert mit Musik von Kirchen- und Gospelchor unter der Leitung von Kantor Kai Schnabel, mit viel Spaß für die Kinder und guten Gesprächen für die Erwachsenen.

Denecke ist jetzt in der Beratungsstelle für kirchliche Arbeit in Altona tätig. Dort macht sie Supervison, Beratung und Coaching, moderiert Konfliktgespräche und begleitet Fusionsprozesse. Sie freue sich auf die neue Aufgabe, vermissen werde sie die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. „Ich gehe mit Bedauern, aber in dem guten Gefühl, dass die Gemeinde gut aufgestellt ist. Viele Leute tragen die Arbeit“, sagte Denecke. Auf ihren letzter Arbeitstag in Bönningstedt fiel gleichzeitig das Gemeindefest, zu dem mehr als 350 Besucherer kamen.

Viele verabschiedeten die Pastorin persönlich: mit einem Händedruck, mit ein paar Worten, einer Umarmung, einem kleinen Geschenk. Vom Kirchenvorstand gab es ein Bild der Bönningstedter Künstlerin Ilka Witt, auf dem Kirche, Kapelle und Kindergarten zu erkennen sind, den Hauptwirkungsstätten von Denecke. Außerdem erhielt die Pastorin ein Fotobuch, in dem Bilder verewigt sind, die am Sonntag auf einer großen Fotowand in der Kirche ausgestellt waren.

Bürgermeister Peter Liske fand es einen bewegenden Abschied, der „mir sehr schwer fällt, weil Frau Denecke eindrucksvolle Spuren hinterlässt“. Auch die Ehepaare Ann-Sophie und Torsten Fink und Elke und Jens Gotheer finden es schade, dass Denecke geht. Einhellige Meinung der beiden Familien: „Sie ist sehr offen und hat eine tolle, ruhige Ausstrahlung.“ Noch ist Deneckes Nachfolge nicht geklärt. Bis voraussichtlich zum Jahresende übernimmt der Quickborner Pastor Christopher Fock die Vertretung.

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erstellt am 03.Sep.2013 | 16:00 Uhr

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