Osterstimmung im Bürgerhaus

Welcher Ring ist schöner? Bei Kunsthandwerker Bernhard Jäkel (Mitte), der Schmuck aus Silberbesteck fertigt, hatten die Damen die Qual der Wahl.
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Welcher Ring ist schöner? Bei Kunsthandwerker Bernhard Jäkel (Mitte), der Schmuck aus Silberbesteck fertigt, hatten die Damen die Qual der Wahl.

Hobbymarkt Kunsthandwerker zeigten Vielfalt / 38 Aussteller in Appen ziehen Hunderte Besucher aus der Region an

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14. März 2017, 11:44 Uhr

Frühlingshafte Stimmung im Appener Bürgerhaus: Am Wochenende war das historische Bauernhaus an der Hauptstraße zum 43.    Mal Treffpunkt für den Appener Hobbymarkt, bei dem viele Osterdekorationen zu sehen waren. „Bei dem schönen Wetter hatten wir befürchtet, die Leute würden lieber spazieren gehen. Aber mitnichten. Die Resonanz war extrem gut“, sagte Organisator und Hobby-Chocolatier Heiko Mohr, der die ersten Besucher schon zwei Stunden vor Beginn in der Cafeteria mit Erbsensuppe bewirtete.

38 Aussteller, davon 15    neue, konnte Mohr wieder begeistern, nach Appen zu kommen. Und begeistert waren auch die vielen Hundert Besucher von der bunten Vielfalt, die die kreativen Hobby-Kunsthandwerker ihnen boten. Wer etwas Dekoratives für sein Heim, ein besonderes Geschenk oder etwas zum Selbstverwöhnen suchte – die Auswahl war riesengroß.

Da wetteiferten niedliche handgenähte Plüschhasen mit ihren Papier- und Tiffany-Genossen um Aufmerksamkeit. Ostereier wurden vor den Augen der Besucher geklöppelt oder auch als feinste handbemalte Exemplare aus echten Eiern von Nandu, Gans und Schwan offeriert. Pfiffige, farbenfrohe Taschen sorgten für Aufsehen, die aus folienbeschichteten Zeitschriften-Papierstreifen geflochten waren. Neuzugang Christa Herhauser aus Elmshorn erstaunte die Besucher mit Kettenanhängern aus eingefassten, farbig bearbeiteten Eierschalen. Am Stand von Ilse Heithecker aus Heide leuchteten neuartige kugel- und ostereiförmige Lampen aus Silberdrahtgeflecht. Dass Porzellan haltbar mit Serviettentechnik verschönert werden kann, bewies die neue Ausstellerin Karin Kristandt aus Wedel. „Wie ich das genau mache, ist mein Geheimnis. Jedenfalls habe ich mich dafür über japanische Lackarbeiten informiert“, hielt sie sich bedeckt. Kein Geheimnis machte der nordfriesische „alte Hase“ Bernhard Jäkel aus seiner Arbeit. Er führte wie jedes Mal publikumswirksam vor, wie schönster Schmuck aus Silberbesteck entsteht.


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