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Interaktive Karte : Osterfeuer 2014 im Kreis Pinneberg

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Mehr als 25 Feuerspektakel finden dieses Jahr im Kreis statt. Die Feuerwehr mahnt: Der Notruf ist keine Veranstaltungshotline.

shz.de von
erstellt am 15.Apr.2014 | 06:00 Uhr

Kreis Pinneberg | Wie in jedem Jahr gibt es während der kommenden Osterfeiertage traditionell zahlreiche Flammenspektakel überall im Kreis. Die Kreisverwaltung weist im Zusammenhang mit den Osterfeuern auf einige Dinge hin, die es zu beachten gilt.

Grundsätzlich gilt: Kein Feuer in Naturschutzgebieten oder in den Kernzonen der ausgewiesenen Landschaftsschutzgebiete. Auch verboten sind Osterfeuer in der Nähe von Reetdachhäusern, im Wald, im Moor und auch auf Heideflächen. „Die Windrichtung ist unbedingt zu beachten: Das Feuer darf nur so abgebrannt werden, dass nicht durch Rauch oder Funkenflug Personen oder benachbarte Grundstücke gefährdet werden“, so Kreissprecher Marc Trampe. Daher sollten Osterfeuer bei starkem Wind sofort gelöscht werden.

Die Untere Naturschutzbehörde weist darauf hin, dass die Feuer auf keinen Fall zur Beseitigung von Haus- und Sperrmüll, Reifen, Plastikabfällen und ähnlichen Materialien genutzt werden dürfen.Damit Kleintiere wie Käfer, Kröten, Wildbienen, Igel, Wiesel und Vögel, die aufgeschichtete Osterfeuer-Haufen als ideale Quartiere betrachten, nicht zu Schaden kommen, sollte das Brennmaterial am Tag vor dem Osterfeuer noch einmal umgeschichtet werden. Ansonsten verenden die Tiere qualvoll in den Flammen. Das Umschichten ist auch eine gute Gelegenheit, ungeeignete Stoffe auszusortieren. „Aufgrund des späten Osterfest ist die Gefährdung im beginnenden Brutgeschäft dieses Jahr besonders groß. Die Notwendigkeit für das Einhalten der Regeln ist im Hinblick auf den Artenschutz sehr wichtig“, erläuterte Jörg Kastrup, Leiter der Unteren Naturschutzbehörde.

Das Feuer muss stets beaufsichtigt sein. Einfache Löschmittel (Sand, Schaufeln, Decken oder Gartenschlauch) sollten für alle Fälle in der Nähe sein. Zwei oder drei kleinere Feuer seien eventuell besser, um Kontrolle und Übersicht zu behalten.

Der Leiter der Kooperativen Regionalleitstelle West, Stephan Bandlow, macht zusätzlich darauf aufmerksam, dass der Notruf 112 keine Veranstaltungshotline sei. „Viele Anrufer wollten in den vergangenen Jahren ihre privaten Osterfeuer anmelden. Wir bitten alle, die ein privates Osterfeuer veranstalten wollen, sich vorher bei der örtlichen Ordnungsbehörde zu informieren und nicht die Leitstelle anzurufen“, sagte Bandlow.

Änderungen vorbehalten. Kein Anspruch auf Vollständigkeit.

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