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Pinneberger Tageblatt

18. November 2017 | 22:32 Uhr

Ordnungsdienst soll für Sauberkeit sorgen

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Neue Stelle Elmshorn will Müll-Verursacher ermitteln

shz.de von
erstellt am 26.Okt.2017 | 12:29 Uhr

Autowracks, die einfach am Straßenrand entsorgt werden. Müllberge nach Feiern im Park. Verpackungen und Zigarettenkippen, die achtlos weggeschmissen werden. Hundekot, der liegen bleibt, wildes Plakatieren und öffentliches Urinieren. Das alles will die Stadt Elmshorn in Zukunft nicht länger so hinnehmen. Sie setzt auf einen kommunalen Ordnungsdienst, um die Sauberkeit und Sicherheit im Stadtgebiet zu verbessern. „Der Handlungsbedarf ist groß“, sagt Stadtrat Dirk Moritz. Von ihm stammt die Idee, eine neue Stelle im Rathaus zu schaffen. Die soll schon 2018 eingerichtet werden. Die Politik hat den Vorstoß aus der Verwaltung einstimmig abgesegnet.

Das Besondere und Neue: Der Mitarbeiter der Stadt wird im Außendienst tätig sein. Die Stadt, nicht der Schreibtisch im Rathaus, ist sein Revier. Er soll nicht nur Verstöße feststellen, sondern auch Beweise sichern und die Verursacher ermitteln. Die können anschließend dann von der Stadt zur Rechenschaft gezogen werden.

Die Stadt setzt aber laut Moritz zunächst nicht nur auf die Bußgeld-Keule. „Es geht uns im ersten Schritt um Prävention, darum, das Verhalten der Bürger zu ändern“, betont der Stadtrat. Der neue Ordnungsdienst werde als Mitarbeiter der Stadt zu erkennen und Ansprechpartner für die Bürger sein. „Bisher hatten wir in Elmshorn einen solchen Außendienst nicht“, sagt Moritz.

Zum Aufgabenbereich des kommunalen Ordnungsdienstes sollen auch die regelmäßigen Kontrollen von Gaststätten, Schischa-Bars und Wettbüros gehören, vor allem mit Blick auf den Jugendschutz.

Die neue Stelle ist zwar beschlossen, angesichts der angespannten Finanzsituation der Stadt steht sie aber bei den Etatberatungen für 2018 auf der Kippe. Die CDU hat sich auf ihrer Jahreshauptversammlung noch einmal ganz klar zum neuen Ordnungsdienst bekannt.

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