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Pinneberger Tageblatt

18. Dezember 2017 | 18:07 Uhr

"Opposition wird hart geführt"

vom

shz.de von
erstellt am 28.Mai.2013 | 01:14 Uhr

Pinneberg | Die Pinneberger Liberalen mussten Verluste hinnehmen, sie verloren einen Sitz im Rat. "Offensichtlich hat die Übermittlung nicht geklappt", so Werner Mende. Auch einen Tag nach der Wahl ist der FDP-Vizechef noch immer enttäuscht darüber, dass vom Engagement der FDP nichts angekommen ist. Veröffentlichungen, Plakate, Stände - "Wir haben uns sehr bemüht, doch offenbar ist der Funke nicht übergesprungen", resümiert er.

Die Grünen haben zwei Sitze mehr, die beiden kleinen Parteien je einen weniger, im Grunde habe sich nicht viel geändert. "Die beiden großen Parteien machen weiterhin die Dinge unter sich aus", bedauert er.

Auch Petra Springer von den Bürgernahen meint, dass die Größenverhältnisse im Grunde gleich geblieben seien: "Eine echte Verschiebung hat sich nicht ergeben". Dass CDU und SPD trotz Wochenmarktentscheidung, Innenstadtentwicklung, trotz Problemen bei der Genehmigung des Haushalts so gut abgeschnitten haben, "haben wir im Leben nicht erwartet", bekennt sie. Doch sie wolle keine Wählerschelte betreiben. "Die Oppositionsbank ist hart und Opposition wird entsprechend hart geführt", kündigt Springer kämpferisch an.

Starke 18,8 Prozent für die Grünen. Joachim Dreher bedauert allerdings: "Schade, dass wir vor allem den anderen kleinen Parteien Stimmen weggenommen haben". Für Dreher liegt das vor allem daran, dass die Grünen in den letzten Jahren "einfach aktiver waren." Die Zusammenarbeit im Rat werde sich auch in Zukunft an Themen orientieren.

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