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Pinneberger Tageblatt

16. Dezember 2017 | 18:05 Uhr

Oldtimer-Spektakel in Pinneberg

vom

shz.de von
erstellt am 14.Mai.2013 | 01:14 Uhr

Pinneberg | Am Wochenende des 25. und 26. Mai ist es wieder soweit. Etwa 130 Oldtimer - chromglänzend und liebevoll gepflegt - werden durch die Kreisstadt rollen. Denn Klaus-Jürgen Bahrke hat wieder eingeladen. Zum 14. Mal veranstaltet der 67-Jährige die Rallye "Pinneberg Mobil", am Sonntag, 26. Mai. Die Schwesterveranstaltung "Pinneberg Pionier" findet am Sonnabend, 25. Mai, zum vierten Mal statt. Bei der Pionier-Fahrt dürfen nur Fahrzeuge bis Baujahr 1945 teilnehmen. Bei "Pinneberg Mobil" können auch Gefährte bis Baujahr 1983 an den Start. Egal ob "Wanderer"-Motorrad von 1903 oder Golf von 1982 - die Teilnehmer der beiden Rallyes starten vor der Pinneberger Drostei.

"Die Pionier-Teilnehmer fahren dann über Barmstedt und Schmalfeld zu einer Messe nach Kaltenkirchen und dann nach Quickborn ins Traktorenmuseum", erklärt Veranstalter Bahrke die Route. Die Pionier-Rallye endet dann vor den Pinneberger ILO-Werken, die 2013 ihren 100. Geburtstag feiern würde. Die Teilnehmer werden dann in den ehrwürdigen Hallen der 1990 geschlossenen Motorenwerke gemeinsam zu Abend essen. "Bei der Pionier-Rallye erwarten wir etwa 33 Teilnehmer - aber es kommen immer noch Anmeldungen auf den letzten Drücker rein", so Bahrke.

Die Teilnehmer der Fahrt "Pinneberg Mobil" fahren über Appen und Wedel wieder zurück nach Pinneberg. Nachmittags besuchen sie dann das Baumschulmuseum und die Seniorenresidenz "Gut Thesdorf". Anschließend können die Fahrzeuge beim großen Oldtimer-Treffen auf der Drosteiwiese bewundert werden.

Bahrke und seine Helfer stecken viel Herzblut in die Veranstaltung. "Wir planen und organisieren meist drei Monate lang", sagt der 67-Jährige. Der harte Kern seines Teams besteht aus ihm und drei Mitstreitern. Während der Veranstaltung kommen weitere fleißige Helfer hinzu. Seit letztem Jahr unterstützen Jugendliche vom Geschwister-Scholl-Haus die Rallye. Doch die Mühe lohnt sich. Bahrke erzählt stolz: "Ich habe schon von vielen Teilnehmern gehört, dass es eine der besten Veranstaltungen dieser Art in Norddeutschland sei." Viele Oldtimer-Fans schätzen gerade, dass die Pinneberger Rundfahrten keine Wettrennen sind. "Bei uns gibt es keine Lichtschranke und die Zeit wird nicht gestoppt." Bahrke stellt den Teilnehmern stattdessen unterwegs einige Quizfragen. Ein weiterer Pluspunkt: "Unsere Startgelder sind sehr moderat." Mehr als 65 Euro pro Auto zahlt niemand. Kein Wunder, dass zwei Drittel der Teilnehmer immer wieder bei Bahrkes Olditimer-Touren durch den Kreis Pinneberg mitfahren wollen.

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