Ohne stabile Mehrheit herrscht Stillstand

lzi

Prisdorfs Gemeindevertreter machen sich gegenseitig das Leben schwer

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15. März 2014, 16:00 Uhr

Die einen können nicht mehr einfach alles durchwinken, die anderen wissen mit ihren Möglichkeiten nichts anzufangen. Das Ergebnis sind lange Diskussionen ohne Ergebnis und Stillstand. Die Sitzung der Prisdorfer Gemeindevertretung war ein erneuter Beweis, dass sich das Gremium noch nicht gefunden hat. Vor den Kommunalwahlen war es ganz einfach: Die CDU hatte Jahrzehnte dank ihrer absoluten Mehrheit alleine geplant und beschlossen. Die Opposition mit BBP und SPD hat dagegen gewettert. Nun hätten SPD und BBP endlich die von ihnen lang ersehnte Mehrheit, sind aber nicht in der Lage, sie zu nutzen. Deshalb wird bei jeder Entscheidung in den Gremien um Mehrheiten gerungen. An der gegenseitigen Blockade könnte nur die SPD etwas ändern. Sie ist das Zünglein an der Waage. BBP und CDU finden mit Sicherheit nicht zusammen. Also sollten sich die Sozialdemokraten einen Partner suchen. Die vergangenen Monate zeigen, dass das Arbeiten ohne stabile Mehrheit in Prisdorf offenbar nicht funktioniert.

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