Halstenbek/Rellingen : „Ohne Sie sehen wir schlecht aus“

Die Bürgermeisterinnen von Halstenbek und Rellingen , Linda Hoß-Rickmann und Anja Radtke, dankten am Jahresende Polizeichef Mike Schirdewahn, Erster Polizeihauptkommissar (links), und Revier-Vize, Polizeihauptkommissar Götz Nowobilski, für deren Einsatz.
Die Bürgermeisterinnen von Halstenbek und Rellingen , Linda Hoß-Rickmann und Anja Radtke, dankten am Jahresende Polizeichef Mike Schirdewahn, Erster Polizeihauptkommissar (links), und Revier-Vize, Polizeihauptkommissar Götz Nowobilski, für deren Einsatz.

Bürgermeisterinnen von Halstenbek und Rellingen danken am Jahresende den Polizeibeamten für ihren Dauereinsatz.

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24. Dezember 2014, 16:00 Uhr

Halstenbek/Rellingen | 365 Tage im Jahr, 24 Stunden. Rund um die Uhr. Die etwa 75      Beamten des Polizeireviers Rellingen – dazu gehören die Stationen in Schenefeld, Quickborn und Bönningstedt – kennen keine Grenzen. Sie helfen, wenn Menschen im Süden des Kreises Pinneberg in Not sind. Das unermüdliche Engagement wissen die Bürgermeisterinnen von Rellingen und Halstenbek, Anja Radtke und Linda Hoß-Rickmann zu schätzen: Kurz vor Weihnachten sagten die Verwaltungschefinnen danke.

Polizeichef Mike Schirdewahn, Erster Polizeihauptkommissar, und sein Vize, der Polizeihauptkommissar Götz Nowobilski, zeigten sich als perfekte Gastgeber. Dampfender Kaffee, Weihnachtsgebäck, grüne Zweige für die Gemütlichkeit.

Doch so festlich die Stimmung auch sein mag – es stand doch ein Hauch Ernsthaftigkeit im Raum. 2014 – das Jahr ist geprägt durch die wochenlange intensive Suche nach dem Rellinger „Feuerteufel“. Acht Autobrände sollen auf dessen Konto gehen. Am Montag, 8. September, 23.30 Uhr, fand der Spuk ein Ende. Zivilfahnder beobachteten den 26 Jahre alten Rellinger André M. dabei, wie er versucht haben soll, zwei weitere Fahrzeuge anzuzünden. Beweismaterial und Spuren wurden gesichert. Im Frühjahr soll voraussichtlich der Prozess beginnen.

Anja Radtke wusste die richtigen Worte an die Polizeispitzen zu richten: „Wir sind froh, dass wir Sie haben.“ Und sie dürfte selbst am eigenen Leib verspürt haben, was es bedeutet, Verantwortung in Gefahrenlagen zu tragen. Über Wochen standen Radtke und das Revier in Kontakt. Das bedeutete: Unruhige Nächte für beide Seiten. Momente, die zusammenschweißen. So fand Nowobilski während der obligatorischen Einwohnerversammlung im Rathaus lobende Worte: Noch nie in seiner langen Laufbahn habe er so effektiv und vertrauensvoll mit verantwortlichen Stellen zusammengearbeitet.

Hoß-Rickmann blieb von solch nervenzehrendem Ereignis verschont, weiß aber, den gefährlichen Job der Beamten zu würdigen. „Ohne Sie sehen wir schlecht aus“, lobte Halstenbeks Rathauschefin Schirdewahn, Nowobilski und das ganze Polizeiteam. Und wünschte frohe und ruhige Weihnachtstage.

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