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Halstenbek : Nur E-Autos für künftige Mobilität

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Die Grünen in Halstenbek pochen auf Alternativenergien. Gemeindewerke sollen bei Beschaffung von Personenkraftwagen nur Elektrofahrzeuge berücksichtigen.

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erstellt am 04.Dez.2015 | 11:10 Uhr

Halstenbek | Von 2006 bis 2015 stieg die Zahl der Elektroautos in Deutschland laut Statistik-Portal von 1931 auf 18.948. Matthias Döring, Grünenpolitiker in Halstenbek, setzt große Hoffnung darauf, dass sich flächendeckend die Mobilität mit elektrischer Energie bei Pkw durchsetzt. Im Kleinen forciert seine Partei das Thema: Im Werkausschuss fordern die Grünen, „dass die Gemeindewerke Halstenbek (GWH) bei Beschaffung von Personenkraftwagen nur Elektrofahrzeuge berücksichtigen sollen.“

Doch dabei will es Döring nicht belassen. Mit Blick auf die UN-Klimakonferenz in Paris, wo noch bis Freitag, 11. Dezember, als Nachfolgevertrag für das Kyoto-Protokoll ein neues Abkommen mit verbindlichen Klimazielen für alle 194 Mitgliedsstaaten der UN-Klimarahmenkonvention vereinbart werden soll, wollen Döring und seine Partei Flagge zeigen. Stichwort Biomasse. Auch hier wollen die Grünen die Gemeindewerke in die Pflicht nehmen: Die GWH sollen „die energetische Nutzung von kommunalem Grün- und Rasenschnitt sowie allgemeinen biologischen Reststoffen in der Kommune prüfen.“ Nicht genug: Es sollen auch benachbarte Kommunen in die Überlegungen miteinbezogen werden. Die Grünen erinnern daran, dass schon im Januar 2013 ein Energiekonzept für die GWH beschlossen worden sei. Unter anderem wurde festgelegt, „dass die GWH bis 2020 mindestens 25 Prozent der benötigten Stromenergie auf umweltfreundliche Weise, mit erneuerbaren Energien und Blockheizkraftwerken selbst erzeugen.“ Dazu gehöre auch, dass die GWH eine Bewertung für die Nutzung von Solarstrom auf sämtlichen kommunalen Gebäuden auf den Weg bringt.

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