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Übernachtungen im Kreis Pinneberg : Nirgends bleiben die Gäste so lange wie in Barmstedt

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

184.669 Gäste kamen von Januar bis August 2017 in den Kreis Pinneberg. Die meisten Besucher zieht es nach Helgoland.

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erstellt am 08.Nov.2017 | 16:00 Uhr

Pinneberg | Der Kreis Pinneberg hat - bis auf Helgoland - keine Touristenmagnete wie andere Regionen in Schleswig-Holstein zu bieten. Kein kilometerlanger Sandstrand wie in St. Peter Ording im Kreis Nordfriesland, keine Holsteinische Schweiz wie in den Kreisen Ostholstein und Plön, keine historisch außergewöhnliche Altstadt wie Lübeck, keine Kieler Woche. Aber eins hat der Kreis Pinneberg: Helgoland. Und die Nordseeinsel trägt mit 51.579 Gäste von Januar bis August 2017 auch mehr als ein Viertel zur Gesamtbesucherzahl des Kreises bei. Das geht aus den aktuellen Zahlen des Statistikamts Nord zum Reiseverkehr in Schleswig-Holstein hervor.

Durchschnittlich verbringen Gäste nur 2,3 Tage im Kreisgebiet. Der Wert bleibt im Vergleich zum Vorjahr unverändert. Am längsten bleiben Besucher 2017 mit durchschnittlich 3,4 Tagen in Barmstedt. Den kürzesten Aufenthalt haben Gäste 2017 in Quickborn: Dort bleiben sie 1,7 Tage. Ob es sich bei diesen Personen um Urlauber oder Geschäftsreisende handelt, geht aus den Zahlen des Statistikamts Nord nicht hervor.

 

Insgesamt ist der Trend im Kreis Pinneberg positiv. Zwar ist die Zahl der Besucher von Januar bis August 2017 mit 184.669 Personen im Vergleich zum Vorjahr nahezu gleich geblieben, jedoch stiegen die gezählten Übernachtungen von 418.193 auf 426.578. Das entspricht einer Steigerung von 1,9 Prozent. Die Besucher bleiben also länger im Kreis Pinneberg. Gezählt werden dabei ausschließlich Beherbergungsstätten mit zehn oder mehr Betten.

 

Auf dem Festland ist Quickborn der Spitzenreiter im Kreis Pinneberg - mit 6940 Ankünften und 10.065 Übernachtungen. Kreisweit liegt Helgoland mit 155.808 Übernachtungen auch hier auf dem ersten Platz.

 

Bei der Anzahl der Übernachtungen hat Barmstedt die größten Verluste zu verzeichnen: Mit 18.210 Übernachtungen weniger ein Minus von 19,1 Prozent. Pinneberg und Elmshorn hingegen haben zugelegt: Die Kreisstadt hat in der Zeit von Januar bis August 17,8 Prozent Übernachtungen mehr als im Vorjahr. Elmshorn kann sich über zusätzliche 16,5 Prozent freuen.

 

Insgesamt ist die Tourismusentwicklung in Schleswig-Holstein positiv: Seit 2005 kommen jedes Jahr mehr Besucher ins nördlichste Bundesland.

 
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