zur Navigation springen

„The Voice of Germany“ : Nick aus Ellerau schafft es in die „Battle“-Runde

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

18-jähriger Ellerauer überzeugt die Juroren bei der Castingshow „The Voice of Germany“. Am Freitag geht es um alles oder nichts.

Ellerau | Es sind 90 Sekunden, in denen nichts anderes zählt als die Stimme. 90 Sekunden, in denen der Kandidat die Jury davon überzeugen muss, dass er das Zeug dazu hat, „The Voice of Germany“ zu werden – „Die Stimme Deutschlands“. 90 Sekunden, die darüber entscheiden, ob man noch weiter im Rampenlicht stehen wird oder wieder in der Versenkung verschwindet.

Der Ellerauer Nick Schäfer (18) hat während der Blind Auditions in Deutschlands erfolgreichster Casting-Show fast bis zur letzten Sekunde zittern müssen – erst dann zollten „Silbermond“-Sängerin Stefanie Kloß und der „Sunrise Avenue“-Star Samu seiner Interpretation von dem Song „Und wenn ein Lied“ der „Söhne Mannheims“ Respekt und drehten sich mit ihren Stühlen in Richtung Bühne um. Nun ist er eine Runde weiter.

„Ich weiß im Nachhinein nicht mehr, was ich gedacht habe, und wie ich gesungen habe. Man guckt durchgehend auf die Stühle und fokussiert sich darauf, dass sich jemand umdrehen wird“, sagt der frisch gebackene Abiturient, den Eltern und Freunde dazu ermunterten, sich für „The Voice of Germany“ zu bewerben. „Jetzt bin ich 18 Jahre alt und kann dem Druck standhalten“, hat er zu sich selbst gesagt.

Eigentlich wollte Nick Schäfer zu Rea Garvey, dem charismatischen irischen Sänger der mittlerweile aufgelösten Band „Reamon“, doch der Musiker drückte wie die beiden Coaches Smudo und Michi Beck von den „Fanta 4“ erst gar nicht auf den roten Buzzer – die Voraussetzung dafür, dass man eine Runde weiterkommt.

Also Team Stefanie oder Team Samu? Nick Schäfer hat sich für die schwarzhaarige „Silbermond“-Sängerin entschieden. „Stefanie fand ich sympathisch. Ich habe schon vorher gedacht, dass ich mit ihr intensiv arbeiten kann und dass sie sich viel Zeit nimmt“, sagt er.

Zeit und viel Arbeit müssen die Teilnehmer schon mitbringen. „Es war ein langer Prozess“, sagt Nick Schäfer. Das erste Casting bestand Nick Schäfer im April in Hamburg, mehrere Vorentscheide folgten bis zu den Blind Auditions in Berlin. Nun steht Nick Schäfer in den sogenannten Battles (Freitag, 31. Oktober, ab 20.15 auf Sat. 1), in denen je zwei Kandidaten aus derselben Coachinggruppe gegeneinander antreten werden. Doch nur einer kommt weiter.

Dass der Ellerauer sich für Stefanie Kloß entschieden hat, hat er nicht bereut. Eine Woche lang coachte sie ihn. „Sie war die ganze Zeit über da und hat sich viel Zeit genommen“, sagt er. Außerdem habe sie ihm gesagt, dass er noch mehr an sich glauben solle und dass er zu Recht auf der Bühne stehe.

Mit welchem Song er in die „Battle“-Runde geht, darf er nicht verraten. Ob er nun weiterkommt oder nicht – schon jetzt zieht Nick Schäfer für sich ein positives Fazit: „Ich hätte es nie für möglich gehalten, mal auf der ‚Voice of Germany‘-Bühne zu stehen. Ich habe mir das Ziel gesetzt, durch die Blind Auditions zu kommen. Alles andere ist ein Bonus für mich.“

Karte
zur Startseite

von
erstellt am 25.Okt.2014 | 16:16 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen