zur Navigation springen
Pinneberger Tageblatt

17. Oktober 2017 | 20:56 Uhr

Nicht mit offenen Karten gespielt

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

von
erstellt am 10.Feb.2015 | 11:28 Uhr

Wer an der Bahn wohnt, muss einiges billigend in Kauf nehmen: den Lärm und die elektromagnetische Strahlung, den Schienenabrieb, der sich sich an der Hausfassade festsetzt und sie beschädigt sowie Risse in den Wänden. Aber Metallteile, die wie tödliche Geschosse durch die Luft fliegen, nicht. Keine Frage: Hier hätte nie eine Baugenehmigung erteilt werden dürfen. Aber diese Fehlentscheidung sollte nicht auf dem Rücken der Menschen ausgetragen werden, die sich dort ihren Traum vom Eigenheim erfüllen wollten. Laut Bauplan waren Lärmschutzwände vorgesehen, jetzt heißt es, die Häuser selbst bilden eine Art Lärmschutz für die dahinterliegenden Häuser. Hier wurde offenbar nicht mit offenen Karten gespielt. Wollen die Verantwortlichen wirklich abwarten, bis ein Kind verletzt oder gar getötet wird, bis man bereit ist, zu handeln? Die Sicherheit der Kinder, die dort wohnen, muss hier das oberste Gebot sein und nicht wirtschaftliche Interessen oder Paragrafen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen