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Musikalischer Gruß mit Verspätung : Neujahrskonzert iun Pinneberg steigt am 17. Januar im Cap Polonio

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Auf der Neujahrsveranstaltung spielen Solisten der Hamburger Philharmoniker Werke von Strauss und Offenbach.

shz.de von
erstellt am 06.Jan.2016 | 00:32 Uhr

Pinneberg | Das Pinneberger Neujahrskonzert ist ein absoluter Publikumsmagnet – und das seit nun 15 Jahren. Am Sonntag, 17. Januar, ist es wieder soweit: Solisten der Hamburger Philharmoniker feiern als Salonorchester unter Cord Garben, Musikalischer Leiter des Kulturvereins Pinneberg (KVP), das neue Jahr. Wie bisher wird es im Cap Polonio wieder zwei Konzerte geben: eine Matinee um 11 Uhr und ein weiteres Konzert um 19 Uhr.

Als Solisten werden Maria Isabella Jung (Sopran), die in der Presse für ihre Vielfältigkeit gelobt wird, und der junge Tenor Julian Rohde auftreten. „Eins unserer Ziele ist, den jungen Leuten eine Chance zum Auftritt zu geben“, erläutert Garben. „Das Programm ist dieses Jahr etwas leichter, mehr operettenhaft.“ So können sich die Besucher unter anderem auf den Operettenmeister Franz Lehár mit seiner „Lustigen Witwe“, Spaßvogel Jacques Offenbach mit „Hoffmanns Erzählungen“ und Walzerkönig Johann Strauss mit seiner „Fledermaus“ freuen. Das Konzertprogramm umspannt alles vom Barock bis in die Moderne, und Publikumslieblinge wie das Largo aus Händels Oper „Xerxes“ reihen sich ein mit Programmneuheiten wie „Légende“ (op. 17) des polnischen Komponisten und Violinisten Henryk Wieniawski (1835-1880). „Dieses Stück ist eher rar und feiert seine Neujahrskonzert-Premiere“, so Garben.

Ebenfalls neu dabei wird Max Bruchs „Kol nidrei“, eine Vertonung eines jüdischen Gebetes, sein. „Das Gelingen des Neujahrskonzerts steht auf drei Säulen: der Kulturverein, die Stadt und die Volksbank Pinneberg-Elmshorn“, so Kulturamtschefin Traudchen Perrefort. Alle sind von Anfang an mit im Boot. Anfangs fand das Event noch in der Rübekamphalle statt, seit 2005 ist es in festlicher Atmosphäre im Cap Polonio zuhause. Nils Gehrmann, Pressesprecher des Sponsors Volksbank Pinneberg-Elmshorn, lobt: „Seit Jahrzehnten ist die Hütte voll. Ich bin stolz auf unser Team.“ Besonders das Engagement von Cord Garben heben beide hervor: Er arrangiere die Stücke zum Teil selbst und liefere eine humorige Moderation, die garantiert, dass am Ende zwei ganz individuelle Konzerte heraus kämen. „Ich lausche immer ganz gebannt, das ist wirklich einzigartig“, sagt auch der stellvertretende Bürgermeister Klaus Seyfert.

Karten für beide Neujahrskonzerte, die diesmal eine Woche später als üblich stattfinden, kosten 28 Euro, ermäßigt 22 Euro (zuzüglich Vorverkaufsgebühr). Jugendliche bis 16 Jahre zahlen für die Matinee-Veranstaltung zehn Euro. Zu kaufen gibt es die Tickets im Bücherwurm, Dingstätte 24, Telefon 04101-23211.

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