Pinneberg : Neujahrsempfang der VR-Bank

Neues Trio für die Volksbank: Seit der Fusion der Geldhäuser in Pinneberg und Elmshorn 2014 führen Horst Alsmöller, Uwe Augustin und Stefan Witt die Genossenschaft gemeinsam.
Neues Trio für die Volksbank: Seit der Fusion der Geldhäuser in Pinneberg und Elmshorn 2014 führen Horst Alsmöller, Uwe Augustin und Stefan Witt die Genossenschaft gemeinsam.

VR-Bank-Chef Horst Alsmöller macht beim Neujahrsempfang mit einer Fabel Werbung für die Genossenschaft. 450 Gäste hören zu.

shz.de von
10. Januar 2015, 10:00 Uhr

Pinneberg | Es ist alljährlich das große Treffen der Pinneberger Prominenz aus Politik, Wirtschaft, Verbänden und Genossenschaftsmitgliedern: Der Neujahrsempfang der VR-Bank. Etwa 450 Gäste waren am Donnerstag in den Pinneberger Ratssaal gekommen.

Erstmals dagegen lud das Geldhaus als Volksbank Pinneberg-Elmshorn ein. Sie war im vergangenen Juli aus der Fusion zweier Genossenschaften in den beiden Städten hervorgegangen. Eine gelungene, aber anstrengende Hochzeit, wie Bankchef Horst Alsmöller findet. „Vielleicht wurden gerade deswegen Flitterwochen und Hochzeitsreisen erfunden. Sie können sich bestimmt in meine Lage versetzen. Ich brauchte einen Urlaub“, sagte Alsmöller in seiner Neujahrsansprache, um zu einer Fabel vom Hering Harry überzuleiten, den er während seines Urlaubs getroffen hat. Harry und seine Artgenossen werden nämlich von einem dunklen gierigen Schwarm bedrängt, der ihnen mit windigen Versprechungen das Futter abluchst. Alsmöller weiß Rat. Er empfiehlt den Heringen, sich zusammenzuschließen – zu einer großen Genossenschaft. So, wie es die Pinneberger und Elmshorner getan haben.

„Wir sind mit 97.000 Kunden und 43.224 Mitgliedern verteilt auf 27 Geschäftsstellen ein starker Schwarm“, sagt Alsmöller. Zum laufenden Jahr sagte er jedoch auch: „Sparen ist so unattraktiv wie nie zuvor. Die Null-Zins-Politik ist immer noch eine langfristige Folge der Schuldenkrise. Sie schadet den Menschen, etwa bei der Altersvorsorge, genauso wie uns Genossenschaftsbanken, die unter extrem niedrigen Zinserträgen im Kreditgeschäft leiden müssen.“

Am vergangenen Donnerstag jedoch war erst einmal Zeit zum Feiern. „Ein schöner Pflichttermin“, sagt Dieter Koch, SPD-Politiker aus Pinneberg. Und Herbert Hoffmann, stellvertretender Bürgermeister der Kreisstadt, ergänzt: „Ich freue mich, dass die VR-Bank jedes Jahr eine so große Zahl von Gästen zusammenbringt.“

zur Startseite
Karte

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen