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Kummerfeld stößt auf 2016 an : Neujahrsempfang der freiwilligen Feuerwehr

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Freiwillige Feuerwehr organisiert zum 20. Mal den Neujahrsempfang. Der Bürgermeisterin blickt noch einmal auf vergangenes Jahr zurück.

shz.de von
erstellt am 04.Jan.2016 | 09:54 Uhr

Kummerfeld | Kleinfeuer, Notfall-Tür-Verschlossen, Autounfälle und technische Hilfeleistungen – im vergangenen Jahr wurde die Freiwillige Feuerwehr Kummerfeld insgesamt 45 Mal alarmiert. „Das ist eine Steigerung von 65 Prozent, denn im Vorjahr waren es 27 Einsätze“, sagte Wehrführer Marc-Oliver Peters beim Neujahrsempfang in der Feuerwache. Bereits zum 20. Mal organisierten die Kameraden den Empfang der Gemeinde Kummerfeld. „Wir haben es mit der Zeit geschafft, eine Veranstaltung für Jung und Alt auf die Beine zu stellen. Der persönliche Kontakt wird immer wichtiger. Nutzen Sie die Chance und stärken Sie so unsere Dorfgemeinschaft“, appellierte Peters an die zahlreichen Besucher und Kameraden.

Für die Feuerwehr ging ein ereignisreiches Jahr zu Ende. Laut Peters ist für die Kameraden viel zu tun gewesen. Neben den Einsätzen innerhalb der Gemeinde, wurden die Kameraden auch zur Unterstützung in die umliegenden Dörfern gerufen. „Wir waren unter anderem bei Einsätzen in Borstel-Hohenraden und Prisdorf“, zählte der Wehrführer auf. 88 Mitglieder zähle die Freiwillige Feuerwehr in Kummerfeld derzeit, davon 25 aus der Jugendabteilung, 52 im Einsatz und elf aus der Ehrenamtsabteilung. 181 passive Mitglieder seien außerdem zu verzeichnen.

Peters nutzte die Gelegenheit, um die Besucher über die Spendengelder aufzuklären. „Zwar wird unsere Kameradschaftskasse als Sondervermögen des Kummerfelder Haushalts aufgeführt, jedoch gibt es für das Dorf lediglich die Möglichkeit der Einsicht. Wir selbst verfügen über das Geld“, erläuterte er. Er sei häufig mit der Angst einiger Förderer konfrontiert worden, die fürchteten, das Geld ginge nicht an die Feuerwehr, sondern an die Gemeinde. „Für die Spender gibt es keine Nachteile. Es bleibt weiterhin die Kasse der Feuerwehr und kommt zu 100 Prozent den Kameraden zu Gute“, ergänzte der Wehrführer.

Bürgermeisterin Erika Koll (SPD) nutzte die Gelegenheit, um sich bei der Feuerwehr für die Organisation und Ausführung der Veranstaltung zu bedanken. „Es würde gar keinen Sinn ergeben, eine Konkurrenzveranstaltung zu machen. Es würden eh alle zur Wehr kommen“, sagte Koll mit einem Lachen. Für sie sind Gemeinde und Feuerwehr zwar nicht identisch, jedoch bestehe eine feste Verbindung zwischen ihnen. „Ich werde mich auch weiterhin immer dafür einsetzen, dass die gute Zusammenarbeit bestehen wird“, betonte die Bürgermeisterin.

Veränderungen in der Gemeinde

Auch in der Gemeinde habe sich im Jahr 2015 einiges getan. Dazu zählte sie die Errichtung von zwei Wohnungen für Flüchtlinge in der alten Schule in Kummerfeld sowie weitere zwei Wohnungen im Dorf auf. Ebenfalls in der Schule werde in naher Zukunft die Elementargruppe untergebracht. „Wir haben dringend Krippenplätze benötigt und so fiel die Wahl auf die Schule“, sagte Koll. Die Baustelle auf der L76 in Borstel-Hohenraden betraf auch die Kummerfelder Bürger, denn die Umleitung führte durch die Gemeinde. „Das war nicht immer leicht“, sagte die Bürgermeisterin. Auch das Thema Flüchtlinge habe in Kummerfeld Priorität gehabt. „Das wird uns auch in diesem Jahr weiterhin beschäftigen“, betonte sie.

Bevor es für die Besucher weiter zum Imbiss ging, überreichte Bernd Kummerfeld, Vorsitzender des Fördervereins der Feuerwehr, Wehrführer Peters neue Mützen für die Kameraden: „Für die kalte Jahreszeit, die nun endlich auch uns erreicht hat.“

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