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Schenefeld : Neugestaltung des Kreisverkehrs an der Friedrich-Ebert-Allee fast abgeschlossen

vom
Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Eine Stahlkonstruktion mit einem Wappen kommt im November.

shz.de von
erstellt am 21.Okt.2014 | 16:00 Uhr

Schenefeld | Die letzten Rosen werden gepflanzt, Kiesel verteilt. Dann ist der Hauptteil der Arbeiten abgeschlossen: Schenefelds ältester Kreisel an der Friedrich-Ebert-Allee wurde in den vergangenen Wochen neu gestaltet. Die grünen Büsche und Sträucher müssen Lavendel, Tulpen und Rhododendron weichen. Die Garten-Insel befindet sich direkt an der Stadtgrenze zur Millionenmetropole Hamburg.

15-000 Euro waren für die Neugestaltung des Kreisels ursprünglich eingeplant – im Falle einer Fremdvergabe. Allerdings hat der städtische Bauhof die Insel aufgehübscht. „Damit müssten die Kosten geringer ausfallen“, sagte Helge Feber aus dem Bauamt. Zur endgültigen Abrechnung könne er noch nichts sagen, da die Maßnahme noch nicht komplett abgeschlossen sei. Ein entscheidender Teil der Verschönerung fehlt nämlich noch: die zwei Meter hohe und 80 Zentimeter breite Konstruktion aus Stahl, die mit dem Wappen der Stadt Schenefeld versehen ist. Sie soll Mitte November aufgestellt werden. „Da sich der Kreisel direkt an der Landesgrenze befindet, soll das Stadtwappen dort platziert werden“, so Feber.

Wilde Büsche und Sträucher wucherten: So sah der Kreisel vorher aus.
Wilde Büsche und Sträucher wucherten: So sah der Kreisel vorher aus. Foto: Brameshuber
 

Auch Pflanzen und Kiesel sind in Form eines Wagenrads angeordnet, das sich im Wappen findet. Die CDU hatte den Vorstoß zur Verschönerung des Stadtbilds eingebracht, im Bauausschuss wurde er mit großer Mehrheit auf den Weg gebracht. Die BfB stimmte als einzige Partei gegen das Vorhaben. „Es wäre unserer Meinung nach ausreichend gewesen, die Sträucher zu schneiden“, so Manfred Pfitzner, Vorsitzender der BfB. „Nicht viele fremde Leute nutzen diesen Weg nach Schenefeld, das Geld hätte man sinnvoller nutzen können“, sagt er. Pfitzner habe den neu gestalteten Kreisverkehr zwar noch nicht gesehen, aber an dieser Einstellung werde sich auch nichts ändern.

Während der Bauarbeiten wurde der Kreisel in Teilbereichen gesperrt. „Wir haben mit den Arbeiten allerdings immer später begonnen, damit die Berufspendler noch durchkamen“, so Feber. Trotzdem herrschten teilweise offenbar chaotische Zustände, wie Bauhof-Mitarbeiter im Nachhinein berichteten. Die Arbeiten – bis auf die Stahlkonstruktion – werden laut Feber morgen abgeschlossen sein.

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